sagen:sagenbuchlausitzi-150
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| + | ====== Der verbannte Geist zu Wiesa ====== | ||
| + | Sammlung von Schön No. 70. Msc. | ||
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| + | In dem Schlosse zu [[geo: | ||
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| + | In dem öden Schlosse zu Wiesa war an demselben Abend nur der Nachtwächter wach. Als derselbe eben Mitternacht verkünden will, stockt ihm plötzlich vor Schreck die Stimme, denn hoch oben in der Luft über das Hofthor hinweg kommt mit vier schnaubenden Pferden in schwarzer Kutsche der eben begrabene Herr daher gefahren und hält bei dem Schlosse still. Seit jenem Tage hat es im Schlosse gespukt, daß es kein Mensch hat aushalten können. | ||
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| + | Der Scharfrichter stellte nun seine Beschwörungen an und der Geist erschien in Gestalt eines Pfaues. Aber der Geisterbanner rief: Du bist noch zu groß und versetzte ihm mit einer Ruthe, die er in der Hand hielt, einen Schlag. Da verschwand der Pfau und es erschien ein Hahn; aber der [[wesen: | ||
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| + | Im Schlosse ist es seitdem ruhig geworden, aber „im Grenzbirchen“ haben die Leute manchmal gespenstige Hähne, Hühner und Krähen auf- und abwandeln sehen. | ||
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