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sagen:sagenbuchlausitzi-145

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     Gräve S. 142.     Gräve S. 142.
  
-Auf dem Hochstein bei [[geo:Elstra]] ist die sogenannte Luchsenburg, ein mit Steinen angefüllter dicht bewachsener Platz. Dort hat der [[typ:Teufel]] als [[typ:Jäger]] residirt, und auf der Stelle, wo er einmal einen [[typ:Luchs]] erlegt hatte, ein Jagdschloß gebaut, daher der Name Luchsenburg. Hier verursachte er oft mit seinen höllischen Jagdhunden einen so greulichen Lärm, daß den rings umher wohnenden Menschen Hören und Sehen verging. +Auf dem Hochstein bei [[geo:Elstra]] ist die sogenannte Luchsenburg, ein mit Steinen angefüllter dicht bewachsener Platz. Dort hat der [[wesen:Teufel]] als Jäger residirt, und auf der Stelle, wo er einmal einen Luchs erlegt hatte, ein Jagdschloß gebaut, daher der Name Luchsenburg. Hier verursachte er oft mit seinen höllischen Jagdhunden einen so greulichen Lärm, daß den rings umher wohnenden Menschen Hören und Sehen verging. 
  
-Ueber solches Treiben gerieth der [[vip:hubertus|heilige Hubertus]] in großen Zorn und beschloß, den bösen Jäger aus der Gegend zu verbannen. Er stellte sich, nachdem er durch Fasten und Beten sich gestärkt hatte, an einer großen Buche auf, wo der Zug vorbei kam und sprach seinen Jagdsegen über alles Wild des Waldes. Als nun die höllische [[typ:Jagd]] begann, traf keiner der [[typ:Jäger]] auch nur das Geringste, und das Wild schaarte sich um den Heiligen und graste ruhig weiter. Da erzürnte der Böse, zertrümmerte sein Schloß und hat seitdem die Jagd an den Nagel gehängt. Die Steinhaufen auf dem Hochstein sind die Trümmer seines Schlosses. +Ueber solches Treiben gerieth der [[vip:hubertus|heilige Hubertus]] in großen Zorn und beschloß, den bösen Jäger aus der Gegend zu verbannen. Er stellte sich, nachdem er durch Fasten und Beten sich gestärkt hatte, an einer großen Buche auf, wo der Zug vorbei kam und sprach seinen Jagdsegen über alles Wild des Waldes. Als nun die höllische Jagd begann, traf keiner der Jäger auch nur das Geringste, und das Wild schaarte sich um den Heiligen und graste ruhig weiter. Da erzürnte der Böse, zertrümmerte sein Schloß und hat seitdem die Jagd an den Nagel gehängt. Die Steinhaufen auf dem Hochstein sind die Trümmer seines Schlosses. 
  
 Zum dauernden Gedächtniß aber wird am [[zeit:ägidiustag|Tage St. Aegidi]], wo es geschehen, die Jagd eröffnet.  Zum dauernden Gedächtniß aber wird am [[zeit:ägidiustag|Tage St. Aegidi]], wo es geschehen, die Jagd eröffnet. 
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 //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862//
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-{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 oberlausitz elstra teufelsbanner ägidiustag sorben spuksagen jäger jagd luchs hubertus}}+{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 oberlausitz elstra teufelsbanner ägidiustag sorben spuksagen jäger jagd luchs hubertus v2}}
sagen/sagenbuchlausitzi-145.1673344078.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)