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sagen:sagenbuchlausitzi-104

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     N. L. Magazin 1839. S. 360.     N. L. Magazin 1839. S. 360.
  
-An der Flurgrenze zwischen [[geo:Pritzen]] und Nebendorf liegt ein [[typ:Stein]], auf dessen Rücken sich der Abdruck eines menschlichen Fußes in vergrößertem Maßstabe deutlich erkennen läßt. Die Sage berichtet davon Folgendes:+An der Flurgrenze zwischen [[geo:Pritzen]] und Nebendorf liegt ein Stein, auf dessen Rücken sich der Abdruck eines menschlichen Fußes in vergrößertem Maßstabe deutlich erkennen läßt. Die Sage berichtet davon Folgendes:
  
-Vor vielen, vielen Jahren war einmal ein [[typ:streit|Grenzstreit]] zwischen den beiden Dörfern, der durch, eine Zusammenkunft der beiderseitigen [[typ:gericht|Gerichtspersonen]] an Ort und Stelle ausgeglichen werden sollte. Aber beide Parteien waren hartnäckig und konnten sich nicht einigen. Da erschien plötzlich ein fremder Mann von riesenmäßiger Größe, der fragte die Leute, ob sie den Stein als richtige [[typ:Grenze]] anerkennen wollten, wenn er seine Fußtapfen deutlich in denselben eindrücken würde. Als beide Parteien dies zufrieden waren, stampfte er mit dem rechten Fuße gewaltig auf den Stein, so daß seine Spur darin zurück blieb, wie in weichem [[typ:Schnee]]. Die erstaunten Zeugen legten augenblicklich den [[typ:Streit]] bei und der Fremde ging ruhig von dannen.+Vor vielen, vielen Jahren war einmal ein Grenzstreit zwischen den beiden Dörfern, der durch, eine Zusammenkunft der beiderseitigen Gerichtspersonen an Ort und Stelle ausgeglichen werden sollte. Aber beide Parteien waren hartnäckig und konnten sich nicht einigen. Da erschien plötzlich ein fremder Mann von riesenmäßiger Größe, der fragte die Leute, ob sie den Stein als richtige Grenze anerkennen wollten, wenn er seine Fußtapfen deutlich in denselben eindrücken würde. Als beide Parteien dies zufrieden waren, stampfte er mit dem rechten Fuße gewaltig auf den Stein, so daß seine Spur darin zurück blieb, wie in weichem Schnee. Die erstaunten Zeugen legten augenblicklich den Streit bei und der Fremde ging ruhig von dannen.
  
-Niemand hat erfahren, wer es gewesen ist, aber die meisten halten dafür, der [[typ:Teufel]] selber sei es gewesen und habe sich diesen [[typ:streich|Schabernack]] mit ihnen gemacht.+Niemand hat erfahren, wer es gewesen ist, aber die meisten halten dafür, der [[wesen:Teufel]] selber sei es gewesen und habe sich diesen Schabernack mit ihnen gemacht.
  
 //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862// //Quelle: [[autor:karlhaupt|Karl Haupt]], [[buch:sagenbuch_der_lausitz|Sagenbuch der Lausitz]], Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann,1862//
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-{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 niederlausitz pritzen nebendorf teufelssagen teufel grenze streit streich stein gericht}}+{{tag>sagen karlhaupt sagenbuchderlausitz1 niederlausitz pritzen nebendorf teufelssagen teufel abdruck grenze streit streich schabernack stein gericht v2}}
sagen/sagenbuchlausitzi-104.1673253950.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)