sagen:sagenbucherzgebirge732
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| + | ====== Das Schloss auf dem hohen Steine ====== | ||
| + | Joh. Böhm in der Erzgebirgs-Zeitung, | ||
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| + | Als gewaltiger Markstein eines der letzten südwestlichen Ausläufer des metallreichen Erzgebirges erhebt sich der hohe Stein mit seinen wunderbar gestalteten Felsenmauern und Pfeilern. Vor vielen hundert Jahren stand an der Stelle, auf welcher sich heute diese mächtigen Felsen auftürmen, eine große feste Burg, welche mit ihren gewaltigen Mauern weithin die Gegend überblickte. Ungeheure dichte Wälder bedeckten die Gegend und nur auf gelichteten Stellen am Fuße des Berges hatten sich fleißige Menschen angesiedelt und zwangen dem Boden seine wenigen Erzeugnisse ab. Aus fernen Landen waren sie auf des Ritters Ruf gekommen und hofften in Genügsamkeit, | ||
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| + | So sieht man nun die gewaltigen Burgtürme und Rauchfänge, | ||
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| + | Nach einer andern Sage hat der verwünschte Ritter auf dem hohen Steine keine Ruhe, oft hört man lautes Getöse und Wiehern von Rossen aus den gewaltigen Felsen hervorschallen, | ||
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sagen/sagenbucherzgebirge732.1712252867.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
