sagen:sagenbucherzgebirge706
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| + | ====== Der Mühlgrabenstollen bei Schloss Scharfenstein ====== | ||
| + | Herm. Grimm, Das sächs. Erzgeb. Dresden, 1847, S. 299. | ||
| + | Gießler, Sächs. Volkssagen, Stolpen o. I., S. 591. | ||
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| + | Vom Fuße des Schlossberges Scharfenstein schiebt sich eine schmale, niedrige, kaum 10 Meter hohe Felsenrippe weit in das Tal hinein. Durch dieselbe wird die Zschopau genötigt, eine beinahe wieder zurücklaufende Krümmung zu machen und das Tal im weitesten Bogen an seinem äußersten Rande zu umkreisen. Bereits im 16. Jahrhunderte wurde ungefähr in der Mitte dieser Felsenbank ein 30 Meter langer Stollen durch dieselbe gebrochen, um das Flusswasser mit recht viel Fall zu der jetzt Fiedler-Lechla´schen Spinnerei zu leiten. Im Jahre 1834 wurde derselbe erweitert, was später noch einmal geschah. | ||
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| + | Die Sage erzählt nun über die Entstehung dieses Stollens folgendes: Nach dem dreißigjährigen Kriege trieben sich in den Wäldern Scharfensteins wie anderwärts Räuber und Wildschützen, | ||
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sagen/sagenbucherzgebirge706.1712251971.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
