sagen:sagenbucherzgebirge508
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| + | ====== Die Entstehung von Schöneck ====== | ||
| + | I. Nach der poet. Bearbeit. Ziehnerts bei Gräße a. a. O., Nr. 633. | ||
| + | II. Nach mündlicher Überlieferung | ||
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| + | I. Das Städtchen Schöneck soll seinen Namen folgender Ursache verdanken: Einst soll der kaiserliche Landvogt Heinrich Reuß (der Reiche von 1140-1150?) auf der Jagd von seinem Gefolge getrennt worden und auf ein Bärenlager gestoßen sein. Die für ihre Jungen besorgte Bärin sprang auf sein Ross los, dasselbe stürzte von ihrem wütenden Angriffe zu Boden, und es würde um den Landvogt geschehen gewesen sein, da sein Schwert beim Sturze zerbrach, wäre nicht ein junger Köhler auf sein Hülferufen herbeigeeilt und hätte das wütende Tier von hinten mit seinem Schürbaum erschlagen. Der Vogt erlaubte nun seinem Retter sich eine Gnade auszubitten, | ||
| + | nach und nach ein Flecken, den hieß man zum Andenken Schöneck. | ||
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| + | II. Emigranten aus Böhmen kamen einst in die Gegend von Schöneck. Da gefiel es ihnen so wohl, dass sie ausriefen: „Das ist eine schöne Eck´! hier wollen wir uns anbauen!“ Und sie gründeten einen Ort, aus dem später eine Stadt wurde, und nannten ihn wegen der Schönheit des Platzes, auf dem er gegründet wurde, Schöneck. | ||
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sagen/sagenbucherzgebirge508.1712177105.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
