sagen:sagenbucherzgebirge498
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| + | ====== Entdeckung der Silbererze des Schneeberges ====== | ||
| + | Albinus, Meißnische Bergk-Chronica ec. Dreßden, 1590. S. 28. | ||
| + | Meltzer, Hist Schneeberg., | ||
| - | //Quelle:// | + | Es hat sich von ungefähr zugetragen, dass ein Bergmann oder Arbeiter, welcher zu dem in [[geo: |
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| + | Nach einer anderen Erzählung habe sich ein Schustergerätträger mit Namen Sebastian Romner, welcher von Krembs an der Donau gebürtig, aber zu Görkau in Böhmen wohnhaft gewesen sei und der seine Nahrung zu [[geo: | ||
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| + | //Anmerkung: Als gegen Ende des 15. Jahrhunderts die Silbererze des Schneeberges entdeckt wurden, war die Gegend umher nicht mehr so unwirtlich, wie angenommen wird. Von Lößnitz führte bereits durch das Schlematal über Neustädtel eine Straße nach Böhmen, im genannten Thale pochten Eisenhämmer und im hohen Forste, sowie in der Gegend der über die Mulde führenden Eisenbrücke gab es schon Silbergruben. Der erste Fund aus dem Schneeberge geschah am Ende des Jahres 1470 und bald daraus, am 6. Febr. 1471 folgte ein neuer reicher Anbruch.// | ||
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| + | //Als die junge Ansiedelung aus dem Berge 1481 den Stadtbrief empfing, hatte man daselbst schon Gruben von 200 M. Tiefe. (H. Jacobi, Schneeberg. Ein Gedenkblatt zur 400jährigen Jubelfeier, S. 3-7).// | ||
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| + | //Der in der zweiten sagenhaften Erzählung genannte Hauptmann war der Amtshauptmann von Zwickau, Martin von Römer, dessen Epitaph noch jetzt in der dortigen Marienkirche vorhanden ist. Derselbe gehörte mit zu den bedeutendsten Fundgrübnern jener Zeit, unter denen uns noch Angehörige der adeligen Familien von Starschedel, | ||
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| + | //Martin Römer soll nicht allein durch die Schneeberger Silberausbeute, | ||
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| + | //Sebastian Romner, dem er die Kenntnis der Schneeberger reichen Gänge verdankte, soll dann später in Venedig große Geschäfte mit Silberkuchen, | ||
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