sagen:sagenbucherzgebirge434
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| + | ====== Brot wird aus weißer Erde gebacken ====== | ||
| - | //Quelle:// | + | Moller, Theatrum Freib. Chr. II, S. 364. |
| - | | + | Ziehnert, Sachsens Volkssagen, Anhang, Nr. 12 |
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| + | Im Jahre 1590 fand ein armes Hirtenmädchen, | ||
| + | Ein solches Brot wurde auch nach [[geo:Freiberg]] gebracht und aufs Rathaus geliefert, es schmeckte gar süßlich und roch ein wenig nach Brot. | ||
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| + | Nach einer andern Volkssage hackte im Jahre 1590, da große [[lex: | ||
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| + | Ehe der Abend kam, hatte er eine ziemliche Anzahl Brote daraus gebacken, welche sehr schmackhaft waren und wie Veilchenwurzel dufteten. Bald wurde die Mähr von dem wunderbaren Mehle bekannt und noch viele arme Leute in Freiberg und der Umgebung suchten in den Lehmgruben nach der belobten weißen Masse, welche sie auch fanden und zu Brot backen und genießen konnten, nämlich, wenn sie fromm und gut waren. Denn nur wenn arme rechtschaffene und gottesfürchtige Leute das Mehl als eine Gabe Gottes ausgruben und mit Danksagung verbrauchten, | ||
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sagen/sagenbucherzgebirge434.1712176133.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
