sagen:sagenbucherzgebirge356
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| + | ====== Johannes Niavis prophezeit den reichen Bergsegen von Joachimsthal ====== | ||
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| + | Nach Ed. Wenisch in der Erzgebirgs-Zeitung, | ||
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| + | Die Gegend, wo jetzt Mariasorg liegt, war bis zum Anfange des 16. Jahrhunderts eine mit Wald bedeckte Einöde. Hier wohnte damals in einer einfachen Klause „um Sankt Albrecht unten am Wolfsberg, wo der Schwarzgang hinabstreicht, | ||
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| + | Diese Prophezeiung gab Veranlassung, | ||
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| + | Die Kapelle des Einsiedlers Niavis war bei Einbürgerung der lutherischen Lehre in Joachimsthal zerstört worden, und als man 1691, da das Bergwerk infolge des dreißigjährigen Krieges und der Gegenreformation in Verfall gekommen war, an dem Platze, wo sie gestanden hatte, ein Kirchlein erbauen, und den sogenannten schwarzen Gang entblößen wollte, fand man endlich einen Stein mit einem eingehauenen Kreuze. Die Stelle, wo er lag, sollte der gesuchte Platz sein. Hier wurde nun die Mariasorger Kirche gebaut, über deren Türe man jenen noch heute daselbst zu sehenden Stein einmauerte. Die Einweihung erfolgte 1699. Der Ort selbst erhielt nach einem wundertätigen Marienbilde, | ||
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