sagen:sagenbucherzgebirge258
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| + | ====== Das Zauberbuch und die gespenstischen Krähen ====== | ||
| - | //Quellen:// | + | Mitgeteilt vom Sem. Osw. Hübner aus Bernsbach |
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| + | Eine alte Frau in [[geo: | ||
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| + | Als er nun allein gewesen, hätte er ein [[ding: | ||
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| + | //Anmerkung: Die Raben, an deren Stelle bei uns im Glauben des Volkes auch die Krähen und Dohlen getreten sind, gelten als Teufelsvögel, | ||
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| + | //Wie unter dem Einflusse der christlichen Bekehrer die alten heidnischen Gottheiten zu dämonischen und teuflischen Gestalten wurden, so auch die ihnen einst geheiligten Tiere. Auf den Schultern Odins fassen zwei Raben, „Hugin und Munin“, d. h. Gedanke und Erinnerung, welche jeden Tag durch die Welt flogen und dann dem Gotte Nachrichten ins Ohr raunten. In Erinnerung an diese einst dem Gotte beigegebenen Vögel erzählt die Sage, dass der Kaiser Friedrich Barbarossa, aus dessen Gestalt, ebenso wie auf die anderer beliebter Helden, Odin übertragen wurde, im Kyffhäuser einen Hirten frug, ob noch die Raben um den Berg flögen. Nach einer lausitzischen Sage dagegen wurde der wilde Jäger, d. i. Odin, in einen Nachtraben verwandelt.// | ||
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