sagen:sagenbucherzgebirge215
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| + | ====== Schalkheiten des Kobolds in einem Hause zu Annaberg ====== | ||
| + | Christ. Lehmann, Histor. Schauplatz, S. 951 | ||
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| + | In eines Geistlichen, | ||
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| + | Es hat mit Auf- und Niedergehen, | ||
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| + | Einem wachenden beherzten Bürger überfiel etwas in der Nacht, seinen Gedanken nach wie ein zottiger brauner Bär. Es sah bisweilen zum Stallfenster heraus wie ein altes Angesicht mit einer schwarzen Haube. Es gab der Hausgenossin eine starke Ohrfeige, dass man die roten Striemen noch des andern Tages sehen konnte. Es steckte die Ofengabel, Ofenkrücke, | ||
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| + | Der Hausgenossin Betten trug es auf den Gang hervor, aber man sahe keinen Träger. Es steckte allerlei Sachen zusammen in den Ofentopf. Ein Studiosus sahe etwas wie ein altes Gesicht, es warf ihn mit einem Steinchen und hielt ihm rücklings beim Claviocordio mit kalten Händen die Augen zu. Es entführte unterschiedliche ausgebreitete Wäsche. Den 26. Sept. befand sich Feuer und Dampf auf dem Holzstalle, worauf die Bewohner des Hauses Lärm machten, so dass es bald gelöscht wurde. Mittlerer Zeit war allenthalben gute Anstalt wider alle Gefahr getroffen worden. Im Hause wurde täglich zu gewissen Stunden gesungen und gebetet. Es wurde auch öffentlich in der Kirche Fürbitte angestellt. Nachgehends hat sich weiter nichts mehr spüren lassen. | ||
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