sagen:sagenbucherzgebirge210
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| + | ====== Der Nix im Rabenauer Grunde ====== | ||
| + | Ludw. Lamer im Glückauf 1882, S. 105 | ||
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| + | Etwa halbwegs im Rabenauer Grunde, da wo die rote Weißeritz, nachdem sie schäumend zwischen großen Steinen sich durchgewunden, | ||
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| + | Wenn die Lübauer Bauern mit ihren schwerbeladenen Wagen den steilen Feldweg am Anfange der nahegelegenen Planwiese hinauffuhren und die Gespanne trotz allen Antreibens die schweren Gefährte nicht den Berg hinaufzubringen vermochten, dann kam wohl der alte Nix mit seinen zwei Schimmeln, legte sich vor den Wagen und nun gings unter fröhlichem Hohrufen und Peitschenknall den Berg hinauf, als wären es bloß leere Geschirre, waren die Gefährte oben angelangt, so dass nur noch ebene Straße vor ihnen lag, dann verschwand plötzlich der alte Nix mit seinen Schimmeln, ohne Lohn oder Dank abzuwarten. | ||
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| + | Auf der Planwiese pflegten auch die zwei Töchter des alten Nix die schneeweiße Wäsche zum Bleichen auszubreiten, | ||
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| + | Manchmal verlangte es die beiden Töchter des Nix auch nach menschlicher Gesellschaft, | ||
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