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sagen:sagenbucherzgebirge181

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 +====== Ein gefangenes Waldweibchen verkündet den Frieden ======
  
 +    Chr. Lehmann, Histor. Schauplatz, S. 758
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 +Als [[vip:johanngeorgi|Kurfürst Joh. Georg I.]] Im Jahre 1644 um [[burg:burgrabenstein|Rabenstein]] gejagt hatte und am 18. August an [[geo:Chemnitz]] vorbeizog, bekam er die Nachricht, dass seine Jäger ein [[wesen:waldweibchen|wildes Weiblein]] in der Stallung gefangen hätten, welches einer Ellen lang, von menschlicher Gestalt, rauer Haut, doch im Angesicht und an den Fußsohlen glatt war. Endlich habe dasselbe angefangen zu reden und gesagt: „Ich verkündige und bringe den Frieden.“ Darauf hat der Kurfürst befohlen, dasselbe wieder laufen zu lassen und gesagt: „Wir erinnern uns, als wir vor 25 Jahren auf den Lautersteinischen und Crottendörfischen Wäldern gejagt, dass wir dergleichen Männlein gefangen, welches uns den Krieg verkündiget und gesagt: „Ich bring euch Krieg.“
  
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sagen/sagenbucherzgebirge181.1712080681.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)