sagen:sagenbucherzgebirge168
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| + | ====== Der Berggeist verlangt für reiche Anbrüche eine Pfennigsemmel ====== | ||
| + | Ed. Wenisch, Sagen aus dem Joachimsthaler Bezirke. 1882, S. 1. ec | ||
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| + | Vor langen Jahren lebte in [[geo: | ||
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| + | Einmal hatte er aber in der Nacht einen bösen Traum, der ihn recht traurig stimmte, da er ein großes Unglück befürchtete. Deswegen wäre er gern von der kommenden Morgenschicht weggeblieben, | ||
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| + | Wie er nun in Gedanken versunken dastand, sah er einen großen, dicken Mann im schmierigen, | ||
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| + | Der Bergmann tat, wie ihm befohlen ward, und brachte dem [[wesen: | ||
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| + | Die gesamte Bergknappschaft veranstaltete nun zu Ehren des wackern Christoph Wattmer ein glänzendes Mahl, bei welchem er obenan saß. Als die Teilnehmer des Freudenfestes im Saale schmausten, zechten und sich lustig machten, bestürmten sie unablässig Wattmer, er möge ihnen doch endlich über das unerwartete Auffinden des Anbruches näheren Aufschluss geben. Die Aussage, die derselbe machte, genügte den neugierigen Kameraden, welche den Zusammenhang der Sachlage ahnen mochten, noch lange nicht, sie wollten mehr erfahren. Ihrem Drängen gab endlich der unbesonnene Wattmer nach und erzählte mit beklommenem Herzen die ganze Begebenheit, | ||
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