sagen:sagenbucherzgebirge138
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| + | ====== Die Zwerglöcher auf dem Schwarzberge ====== | ||
| + | Edw. Heger in der Erzgebirgszeitung, | ||
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| + | Häufig haben sich die Zwerge auf dem Pürsteiner Burberge, sowie auf dem Leskauer Schlossberge aufgehalten. Ihr Hauptsitz war jedoch auf dem Schwarzberge und viele Höhlen führten in die Tiefe des Berges zu den Versammlungssälen. Diese merkwürdigen Höhlen, glatt ausgemeißelt und schön gewölbt, sind noch gegenwärtig im Volksmunde unter dem Namen „die Zwerglöcher“ allgemein bekannt, und eines dieser Zwerglöcher enthält in einer etwas geräumigeren Weitung einen Brunnen, dessen Wasser in der ganzem Gegend gerühmt wird. Der Ort, wo die meisten Zwerghöhlen münden, wird die „Lihtmerskirch“ genannt, und man sagt, es sei vor geraumer Zeit eine Kirche dort gewesen. | ||
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| + | Die Zwerglein, die ehemals in diesen Höhlen gewohnt haben, beschäftigten sich hier häufig mit Kuchenbacken. Auch haben sie daselbst einmal ein Menschenkind beherbergt und das ging so zu: Eine Frau aus dem nahen Dorfe Leskau hatte in diese wilde Waldgegend einst ihr Kind mitgenommen, | ||
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