Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:sagenbucherzgebirge099

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:sagenbucherzgebirge099 [2023/03/08 21:19] – ewuschsagen:sagenbucherzgebirge099 [2025/01/30 17:54] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 1: Zeile 1:
 [[sagen:sagenbucherzgebirge098|<<< zurück]] |  [[sagen:sagenbucherzgebirge098|<<< zurück]] | 
-[[capitel:ii._spukgeister-_und_gespenstersagensagenbuch_des_erzgebirges|II. Sagen von Spukgeistern und Gespenstern]] | +**[[capitel:ii._spukgeister-_und_gespenstersagensagenbuch_des_erzgebirges|II. Sagen von Spukgeistern und Gespenstern]]** | 
 [[sagen:sagenbucherzgebirge100|weiter >>>]] [[sagen:sagenbucherzgebirge100|weiter >>>]]
  
Zeile 7: Zeile 7:
     Mitgeteilt durch Lehrer Günther aus Lößnitz     Mitgeteilt durch Lehrer Günther aus Lößnitz
  
-Ein böser Graf von [[geo:Wildenfels]] ist einst in ein Pfund [[typ:Hirse]] verbannt worden. Er muss so lange darin bleiben, bis der Haufen, von dem jedes Jahr nur ein einziges Körnchen abfällt, verschwunden ist. Dieser Graf ist nämlich bei seinen Lebzeiten sehr unbarmherzig und [[typ:geiz|geizig]] gewesen. Während einer großen [[lex:theuerung|Teuerung]] war ihm das [[typ:Getreide]] noch nicht teuer genug, daher verkaufte er seine Vorräte nicht. Da kam ihm aber der Wurm hinein, der das ganze Getreide durchwühlte. Auch jetzt gönnte es der Graf niemandem, sondern ließ es fuderweise in die [[region:Mulde]] schütten. Zur Strafe wurde er nach seinem Tode in den Hirse [[typ:fluch|verbannt]].+Ein böser Graf von [[geo:Wildenfels]] ist einst in ein Pfund Hirse verbannt worden. Er muss so lange darin bleiben, bis der Haufen, von dem jedes Jahr nur ein einziges Körnchen abfällt, verschwunden ist. Dieser Graf ist nämlich bei seinen Lebzeiten sehr unbarmherzig und geizig gewesen. Während einer großen [[lex:theuerung|Teuerung]] war ihm das Getreide noch nicht teuer genug, daher verkaufte er seine Vorräte nicht. Da kam ihm aber der Wurm hinein, der das ganze Getreide durchwühlte. Auch jetzt gönnte es der Graf niemandem, sondern ließ es fuderweise in die [[region:Mulde]] schütten. Zur Strafe wurde er nach seinem Tode in den Hirse verbannt.
  
 //Quellen:// //Quellen://
   * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.//   * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.//
-  * //[[http://www.erzgebirge-museum.de/content/view/1099/3100/|Erzgebirge-Museum.de]]// 
  
 ---- ----
-{{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirgemuseum erzgebirge theuerung geiz fluch mulde hirse getreide wildenfels}}+{{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirge theuerung geiz fluch mulde hirse getreide wildenfels bann v2}}
sagen/sagenbucherzgebirge099.1678306772.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)