sagen:sagenbucherzgebirge098
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| Wenisch, Sagen aus dem Joachimsthaler Bezirke, S. 91. | Wenisch, Sagen aus dem Joachimsthaler Bezirke, S. 91. | ||
| - | Unterhalb der letzten Häuser von Platten, welche an der nach Breitenbach führenden Straße liegen, erhebt sich jenseits des Baches ein ziemlich hoher, mit dunklen Fichten bewachsener Felsen, der allgemein „der Baslerfels“ genannt wird. An der Stelle, wo dieser Fels emporragt, soll vor so und so viel Jahren ein stattliches Schloss gestanden haben, das der reiche Basler bewohnte. Er verdiente in der Tat diesen Beinamen, denn er war der reichste Bergwerksbesitzer in der ganzen Umgegend. | + | Unterhalb der letzten Häuser von [[geo: |
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| + | Seit dieser Zeit ist es beim Baslerfels nicht richtig. Drei Bergleute, von denen einer taub war, gingen einmal nach beendigter Schicht nach Hause. Als sie bei der unteren Mühle anlangten, da, wo sich im Felsen ein Stollen befindet, vernahm der taube Bergmann deutlich das Getrabe von Pferden und das Gerassel einer Kutsche und machte seine Kameraden darauf aufmerksam. Dieselben sahen fürwahr aus dem Stollen eine vierspännige Kutsche herauskommen, | ||
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| + | Andere Leute wollen zu einer bestimmten Zeit bei der sogenannten Kühbrücke, | ||
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| + | Auch führt es Holzleute, die in das Bereich des Baslerfelsens kommen, irre, so dass sie erst nach längerem Hin- und Herlaufen wieder den rechten Weg gewinnen. Überdies soll sich im Baslerfelsen ein [[wesen:Hemann]] aufhalten, der Personen, welche sein ihm zugeteiltes Gebiet betreten, solange herumtreibt, | ||
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