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sagen:sagenbucherzgebirge085

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     Lehmann, Histor. Schauplatz, S. 950.     Lehmann, Histor. Schauplatz, S. 950.
  
-Im Juli des Jahres 1696 wurden Hans Neuber, ein Köhler, und sein Weib Anna Katharina Metznerin, beide fromm und in friedlicher Ehe lebende Leute zu Königswalde auf der Amtsseite, von Gott mit einer jungen Tochter begnadet. Nachdem das Kind getauft, hat sich in der Nacht darauf ein langer [[wesen:schwarzermann|schwarzer Mann]], der aus der Stubenkammer hinein in die Stube gekommen, vor dem Bette der Frau eingefunden und hat sie angeredet: „Gib mir Dein Kind!“ Als sie sich aber dessen geweigert, ist er wieder hinausgegangen und hat das Schloss hinter sich zugeschlagen, dass es geschmettert. +Im Juli des Jahres 1696 wurden Hans Neuber, ein Köhler, und sein Weib Anna Katharina Metznerin, beide fromm und in friedlicher Ehe lebende Leute zu [[geo:Königswalde]] auf der Amtsseite, von Gott mit einer jungen Tochter begnadet. Nachdem das Kind getauft, hat sich in der Nacht darauf ein langer [[wesen:schwarzermann|schwarzer Mann]], der aus der Stubenkammer hinein in die Stube gekommen, vor dem Bette der Frau eingefunden und hat sie angeredet: „Gib mir Dein Kind!“ Als sie sich aber dessen geweigert, ist er wieder hinausgegangen und hat das Schloss hinter sich zugeschlagen, dass es geschmettert. 
  
 Nach 14 Tagen kam etwas an den Laden, dass sie auch den Schatten am Fenster sehen konnte, und weil sie es für einen Hund gehalten, hat sie auf dasselbe gerufen: „Gehst du garstiges Aas!“ Worauf es den Fensterladen gewaltig zugeschlagen und weiter nichts unternommen. Die folgende Nacht hat es ihr Kind aus dem Bettchen gezogen, worauf sie es quer über dem Badewännchen auf dem Gesichte liegend wieder gefunden, welches darauf eine Nacht um die andere wiederholt worden.  Nach 14 Tagen kam etwas an den Laden, dass sie auch den Schatten am Fenster sehen konnte, und weil sie es für einen Hund gehalten, hat sie auf dasselbe gerufen: „Gehst du garstiges Aas!“ Worauf es den Fensterladen gewaltig zugeschlagen und weiter nichts unternommen. Die folgende Nacht hat es ihr Kind aus dem Bettchen gezogen, worauf sie es quer über dem Badewännchen auf dem Gesichte liegend wieder gefunden, welches darauf eine Nacht um die andere wiederholt worden. 
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