sagen:sagenbucherzgebirge044
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| Leopold, Chronik und Beschr. der Stadt Meerane, S. 252. | Leopold, Chronik und Beschr. der Stadt Meerane, S. 252. | ||
| - | In alter Zeit lebte auf dem Schlosse zu [[geo: | + | In alter Zeit lebte auf dem Schlosse zu [[geo: |
| - | Als er nun während der Zeit seiner Bewerbungen einmal wieder abreiste, hatte er die Worte fallen lassen: es sei alles gut, wenn nur vier Augen nicht wären. Das verblendete Weib und die dabei unnatürliche Mutter deutete obige Worte so, dass ihr Liebhaber sie gern heiraten würde, wenn nur ihre zwei Kinder nicht wären. Und sofort war auch ihr Entschluss gefasst. Die Wartefrau musste mit den beiden Kindern in den nahen Wald, das Gottesholz, gehen und ein gedungener Bösewicht alle drei ermorden. Die [[lex: | + | Als er nun während der Zeit seiner Bewerbungen einmal wieder abreiste, hatte er die Worte fallen lassen: es sei alles gut, wenn nur vier Augen nicht wären. Das verblendete Weib und die dabei unnatürliche Mutter deutete obige Worte so, dass ihr Liebhaber sie gern heiraten würde, wenn nur ihre zwei Kinder nicht wären. Und sofort war auch ihr Entschluss gefasst. Die Wartefrau musste mit den beiden Kindern in den nahen Wald, das Gottesholz, gehen und ein gedungener Bösewicht alle drei ermorden. Die [[lex: |
| - | Die Mutter ließ hierauf die drei [[typ: | + | Die Mutter ließ hierauf die drei Leichen heimlich in die Burg bringen, und nach dem sie ausgesprengt, |
| „Mein lieber H., lass mich leben,\\ | „Mein lieber H., lass mich leben,\\ | ||
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| Ich will dir meine Puppen geben.“\\ | Ich will dir meine Puppen geben.“\\ | ||
| - | Anmerkung: | + | //Anmerkung:// |
| - | //Quelle: [[http:// | + | //Fast ganz übereinstimmend mit unserer Sage ist die von der Gräfin von Orlamünde. (Richter, Deutscher Sagenschatz, |
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