sagen:sagenbucherzgebirge042
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| A. Blüml in der Erzgebirgszeitung, | A. Blüml in der Erzgebirgszeitung, | ||
| - | Wenn man von [[geo: | + | Wenn man von [[geo:brandov|Brandau]], das mit dem zugehörigen Orte böhm. Grünthal den am weitesten vorgeschobenen Zipfel des Brüxer Bezirks ausfüllt, nach Kallich wandert, so muss man durch das wegen seiner Naturschönheiten berühmte und deshalb von Touristen sehr besuchte Teltschthal, |
| - | Hier auf diesem Felsen will man noch [[typ: | + | Hier auf diesem Felsen will man noch Mauerüberreste sehen und man nennt den Platz das Raubschloss. Die Sage erzählt davon folgendes: Auf dem Raubschlosse stand früher eine Burg, die einem mächtigen Ritter gehörte, der gar oft viele Wochen von ihr sich entfernte, aber immer reich mit fremden Schätzen beladen zu ihr zurückkehrte. |
| - | Als er einst wieder auf [[typ:Raub]] auszog, überfielen seine Feinde die Burg, nahmen die Besatzung gefangen und legten sich in den Hinterhalt, um auch den nur von wenigen Reisigen umgebenen Ritter zu fangen. Als dieser zurückkehrte, | + | Als er einst wieder auf Raub auszog, überfielen seine Feinde die Burg, nahmen die Besatzung gefangen und legten sich in den Hinterhalt, um auch den nur von wenigen Reisigen umgebenen Ritter zu fangen. Als dieser zurückkehrte, |
| - | Seit jener Zeit treibt dort ein [[typ: | + | Seit jener Zeit treibt dort ein [[wesen: |
| Wenn am [[zeit: | Wenn am [[zeit: | ||
| - | Ein Knabe aus dem sächsischen Grenzorte Rothenthal spielte eben auf der [[typ: | + | Ein Knabe aus dem sächsischen Grenzorte Rothenthal spielte eben auf der Violine, als die [[wesen: |
| - | Ein andermal saß ein Mann am Ufer der Natschung und fischte. Da öffnete sich wieder die Tür im Raubschloss, | + | Ein andermal saß ein Mann am Ufer der Natschung und fischte. Da öffnete sich wieder die Tür im Raubschloss, |
| - | Am [[zeit: | + | Am [[zeit: |
| - | Ein typ:Priester, den sie in ihrer Verzweiflung um Rat fragte, schalt sie ihrer [[typ:Habsucht]] wegen und sagte ihr, dass sie in einem Jahre genau um dieselbe Stunde wieder bei der Tür warten müsse, bis sich diese öffne. Sie tat dies und fand auch wirklich ihr Kind, mit roten [[typ: | + | Ein Priester, den sie in ihrer Verzweiflung um Rat fragte, schalt sie ihrer Habsucht wegen und sagte ihr, dass sie in einem Jahre genau um dieselbe Stunde wieder bei der Tür warten müsse, bis sich diese öffne. Sie tat dies und fand auch wirklich ihr Kind, mit roten Äpfeln spielend, die sich im Freien in Goldklumpen verwandelten. |
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