sagen:riesensagen09
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| - | Fern im Riesengebirge lebte auf einem hohen Berge in seiner Burg ein Riesenkönig, | + | Fern im [[region:Riesengebirge]] lebte auf einem hohen Berge in seiner Burg ein Riesenkönig, |
| Die Ritter des Kaisers zogen an einem bestimmten Tage gegen den Riesen aus. Da aber jeder von den Rittern den Sieg erringen wollte, so nahm jeder einen andern Weg nach der Riesenburg. Unter den Rittern war einer, welcher Fritz hiess; der liess sich von seinem siebenjährigen Sohne begleiten. Der Ritter und sein Sohn waren viele Stunden weit geritten. Als sie sich dem Gebiete des Riesen näherten, beschloss der Ritter, sich durch einen kurzen Schlaf zum Kampf zu stärken; seinem Sohne befahl er zu wachen. | Die Ritter des Kaisers zogen an einem bestimmten Tage gegen den Riesen aus. Da aber jeder von den Rittern den Sieg erringen wollte, so nahm jeder einen andern Weg nach der Riesenburg. Unter den Rittern war einer, welcher Fritz hiess; der liess sich von seinem siebenjährigen Sohne begleiten. Der Ritter und sein Sohn waren viele Stunden weit geritten. Als sie sich dem Gebiete des Riesen näherten, beschloss der Ritter, sich durch einen kurzen Schlaf zum Kampf zu stärken; seinem Sohne befahl er zu wachen. | ||
| - | Nicht gar lange war der Ritter eingeschlafen, | + | Nicht gar lange war der Ritter eingeschlafen, |
| Der war, als er von dem Kampfe hörte, sehr böse, dass sich sein Sohn in die Gefahr begeben hatte, nahm das Haupt des Riesen und ritt damit zum Kaiser. Dort fand er schon die andern Ritter, von denen jeder einen Theil des Riesenleibes zum Beweise seines Sieges mitgebracht hatte. Keiner aber von ihnen hatte den Stern des Riesenkönigs. Als der Knabe schliesslich denselben vorzeigte, erkannte der Kaiser, dass dieser der Sieger sei, freute sich sehr darüber und belohnte ihn reichlich. Er schlug ihn sofort zum Ritter und schenkte ihm eine Grafschaft. | Der war, als er von dem Kampfe hörte, sehr böse, dass sich sein Sohn in die Gefahr begeben hatte, nahm das Haupt des Riesen und ritt damit zum Kaiser. Dort fand er schon die andern Ritter, von denen jeder einen Theil des Riesenleibes zum Beweise seines Sieges mitgebracht hatte. Keiner aber von ihnen hatte den Stern des Riesenkönigs. Als der Knabe schliesslich denselben vorzeigte, erkannte der Kaiser, dass dieser der Sieger sei, freute sich sehr darüber und belohnte ihn reichlich. Er schlug ihn sofort zum Ritter und schenkte ihm eine Grafschaft. | ||
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