sagen:pumphutsagen08
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| - | Pumphut kam einst als Knappe zu einem Wassermüller, | + | [[wesen: |
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| + | Kurze Zeit nachher wollten die Werkleute die Welle einbringen, allein jetzt zeigte es sich, dass dieselbe zu kurz war, so genau man auch vorher das Mass genommen hatte. Da fiel dem Müller ein, es müsste mit dem wandernden Knappen wohl eine eigene Bewandtniss gehabt haben, gewiss sei das Pumphut gewesen. Schnell lief er ihm deshalb nach, reichlich mit Geld, Essen und Trinken versehen. | ||
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| + | Bald traf er denn auch Pumphut, welcher unter einem Baume lag und schlief. Er weckte ihn, gab ihm zu essen und einen tüchtigen Schnaps und bat ihn, mit zu dem Werke zu kommen, dann würde er ihm Geld geben, dazu wiederum Essen und Trinken, so viel er wolle. Pumphut liess sich erbitten und folgte dem Müller. Als er die zu kurze Welle sah, forderte er vier Mann auf, an dem einen Ende zu ziehen, er selbst zog an dem andern; bald hatte die Welle die gewünschte Länge. Darauf schmauste Pumphut reichlich, nahm das Geld und zog weiter. | ||
| Daher kommt es, dass man noch heute, wenn eine Welle zu kurz ist, zu sagen pflegt, wenn nur Pumphut hier wäre, dann würde Alles gut sein. | Daher kommt es, dass man noch heute, wenn eine Welle zu kurz ist, zu sagen pflegt, wenn nur Pumphut hier wäre, dann würde Alles gut sein. | ||
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sagen/pumphutsagen08.1669726441.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
