sagen:plugk
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| - | Plugk | + | |
| - | Primislaus, ein Bauer in dem böhmischen Dorfe Stadzig, saß einst, es war im Jahre | + | |
| - | 720, auf seinem Pfluge und verspeiste guter Dinge sein Mittagsbrot. Da erschienen | + | |
| - | bei ihm die Gesandten der Königin Libussa und begehrten ihn zu ihrem Gemahl und | + | |
| - | zum Herzoge von Böhmen. Er bedachte sich nicht lange, sondern verließ seinen | + | |
| - | Pflug, steckte seine Reute in den Erdboden und folgte dem zwiefach erfreulichen | + | |
| - | Rufe. Die Reute aber wurzelte wunderbarerweise ein und fing an zu grünen. Darum | + | |
| - | nahm er sie neben dem Pflugschar ins Wappen, welches sein jüngster Sohn | + | |
| - | behalten und daher Pflug genant wurde. Dieser ist der Stammvater der genannten | + | |
| - | Familie, welche in der Lausitz das Schloß und die Herrschaft Sonnewalde und | + | |
| - | andere Güter besessen haben. Später wurde der Name Pflug in Plugk | + | |
| - | umgeschrieben. | + | |
| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | + | |
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sagen/plugk.1578430514.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
