sagen:otmarvolckssagen023
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| - | „Vor dem Schlosse zu Grüningen, an der [[region: | + | „Vor dem Schlosse zu Grüningen, an der [[region: |
| - | Da trieb, zum guten Glück, der [[typ:Schäfer]] Conrad, die weißgewaschne Heerde, die Bischof Heinrich alle Abende musterte, queer über den Schloßhof. „Gott grüß’ euch, Herr Bischof!“ – „Guten Abend, Conrad! Wo ist denn Harm?“ – Conrad pfiff, und ein schöner grosser Widder sprang erst zum [[typ:Schäfer]], und dann zum [[typ:Bischof]], der ihn streichelte, | + | Da trieb, zum guten Glück, der Schäfer Conrad, die weißgewaschne Heerde, die Bischof Heinrich alle Abende musterte, queer über den Schloßhof. „Gott grüß’ euch, Herr Bischof!“ – „Guten Abend, Conrad! Wo ist denn Harm?“ – Conrad pfiff, und ein schöner grosser Widder sprang erst zum Schäfer, und dann zum Bischof, der ihn streichelte, |
| - | Nun ergoß sich der Bischof Heinrich in Lobsprüche über den schönen Widder, den er um alles in der Welt nicht missen möchte, und dann über den guten Conrad, der die Ehrlichkeit selbst sey. Der fremde | + | Nun ergoß sich der Bischof Heinrich in Lobsprüche über den schönen Widder, den er um alles in der Welt nicht missen möchte, und dann über den guten Conrad, der die Ehrlichkeit selbst sey. Der fremde Bischof lachte laut auf; denn, weite Reisen, und der öftere Aufenthalt an vielen fürstlichen Hoflagern, hatten ihn mit Mißtrauen gegen die Menschen erfüllt. Er behauptete gerade zu: ganz ehrliche Diener zu finden, sey unmöglich, wenigstens, an einem geistlichen Hofe; sie betrögen alle ihre Herren, wären allzumal Schelme, nur, der mehr, der weniger. Bischof Heinrich widersprach ihm heftig, rühmte ihm den guten Schlag von Leuten, die unter seinem Krummstab ständen, vor allen aber Conrad den Schäfer, der noch nie eine Unwahrheit gesagt, oder irgend jemanden betrogen habe. „Noch nie hätte Conrad gelogen? nie andre hintergangen? |
| - | Nach mehreren Vorschlägen wetteten endlich beide Bischöfe um ein Weinfaß, das hundert und funfzig | + | Nach mehreren Vorschlägen wetteten endlich beide Bischöfe um ein Weinfaß, das hundert und funfzig [[lex:Fuder]] Wein fassen könnte. Und, in drei Tagen, sollte Conrad, ohne daß er es wußte, die Probe bestehn. So schieden die beiden Bischöfe, froh, auf einige Tage eine neue Unterhaltung gefunden zu haben, und jeder seines Sieges gewiß. |
| - | Der fremde | + | Der fremde Bischof, ehe er sich schlafen legte, trat erst, wie gewöhnlich, |
| - | Aber er war diesen Abend nicht sehr sprechlustig; | + | Aber er war diesen Abend nicht sehr sprechlustig; |
| Peter fing gleich mit Sonnenaufgang seine des Nachts ausgesonnene Kundschaft an. Und schon vor der Mittagstafel konnte er seinem Herren berichten: Conrad habe eine Liebschaft, die schöne Lise, die aber von seinen Anträgen nichts eher hören wollte, bis er sein eignes Häuschen habe, da er und sie arm sey. Der thätige Peter hatte selbst schon Lisen gesprochen, und sie zur Ausführung des Entwurfs, den er sich gemacht hatte, bereit und sehr tüchtig gefunden. Er bat sich also von seinem Herren ein Paar Hände voll blanker Batzen aus, um damit das Weinfaß zu gewinnen. Der Bischof ließ ihn nehmen, so viel er wollte, um sich desto sorgenfreier zur Tafel setzen zu können. | Peter fing gleich mit Sonnenaufgang seine des Nachts ausgesonnene Kundschaft an. Und schon vor der Mittagstafel konnte er seinem Herren berichten: Conrad habe eine Liebschaft, die schöne Lise, die aber von seinen Anträgen nichts eher hören wollte, bis er sein eignes Häuschen habe, da er und sie arm sey. Der thätige Peter hatte selbst schon Lisen gesprochen, und sie zur Ausführung des Entwurfs, den er sich gemacht hatte, bereit und sehr tüchtig gefunden. Er bat sich also von seinem Herren ein Paar Hände voll blanker Batzen aus, um damit das Weinfaß zu gewinnen. Der Bischof ließ ihn nehmen, so viel er wollte, um sich desto sorgenfreier zur Tafel setzen zu können. | ||
| - | Peter ging wieder zur schönen Lise, zeigte ihr die blanken Batzen, die ihren kleinen Tisch ganz bedeckten, und beide behandelten ein Häuschen, das eine arme [[typ:Witwe]] schon längst verkaufen wollte, und Peter versprach, das Kaufgeld für Lisen zu bezahlen, so bald sie ihm das brächte, was er verlangte. | + | Peter ging wieder zur schönen Lise, zeigte ihr die blanken Batzen, die ihren kleinen Tisch ganz bedeckten, und beide behandelten ein Häuschen, das eine arme Witwe schon längst verkaufen wollte, und Peter versprach, das Kaufgeld für Lisen zu bezahlen, so bald sie ihm das brächte, was er verlangte. |
| Den folgenden Morgen ging Lise, wohl aufgeschürzt, | Den folgenden Morgen ging Lise, wohl aufgeschürzt, | ||
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| Traurig wollte Conrad weggehen; doch, ein halb freundlicher Blick von Lisen machte, daß er noch zuletzt fragte: warum sie denn eigentlich ihn so spröde abwiese? und was er für sie thun solle? – „Wundershalber wollen wir doch sehen, ob du etwas für mich thust“ sprach Lise: (der Lieblingswidder des Bischofs hatte sich zwischen sie und Conrad gedrängt, und fraß etwas Brod aus ihrer Hand.) „Wenn ich dich nun bäte, mir deinen Harm hier zu geben, daß ich ihn verkaufen könnte?“ | Traurig wollte Conrad weggehen; doch, ein halb freundlicher Blick von Lisen machte, daß er noch zuletzt fragte: warum sie denn eigentlich ihn so spröde abwiese? und was er für sie thun solle? – „Wundershalber wollen wir doch sehen, ob du etwas für mich thust“ sprach Lise: (der Lieblingswidder des Bischofs hatte sich zwischen sie und Conrad gedrängt, und fraß etwas Brod aus ihrer Hand.) „Wenn ich dich nun bäte, mir deinen Harm hier zu geben, daß ich ihn verkaufen könnte?“ | ||
| - | Conrad entfiel das Herz. Traurig erwiederte er: Alles in der Welt, nur das nicht! Wenn der Bischof nicht alle Abend meinen Harm futtern kann, so mag ich das Unglück nicht sehen. Nimm dir die besten zehn [[typ: | + | Conrad entfiel das Herz. Traurig erwiederte er: Alles in der Welt, nur das nicht! Wenn der Bischof nicht alle Abend meinen Harm futtern kann, so mag ich das Unglück nicht sehen. Nimm dir die besten zehn Schaafe aus der ganzen Heerde, nimm dir alle funfzig die mir gehören; nur den einzigen Widder laß mir! – „Seht ihr! sprach Lise, so seyd ihr Mannsbilder! Geh mir doch mit deinen funfzig Schaafen! So einen kleinen Gefallen willst du, als Bräutigam, mir nicht thun? Das würde mir ein schöner Ehemann werden, wenn die Flitterwochen erst vorbei sind. Geh doch zu deinem Bischof, und laß ihn den Widder füttern, und du küß ihm unterdeß die Pantoffeln!“ |
| So stritten sie sich lange. Conrad weinte vor Unmuth. Lise gestand ihm endlich, daß sie den Widder für das kleine Häuschen verkauft habe, welches sie sich beide so oft gewünscht hätten, und daß sie ihn abliefern müßte, heute noch, es koste, was es wolle, da sie ihr Wort einmal gegeben habe, und sie keine Lügnerin gescholten seyn wolle; ließ dann einige Thränen fallen, daß ihr nun die einzige so unverhoffte Freude verkümmert sey, sich ein Häuschen kaufen zu können, worin sie beide, mit ihren Kindern, so vergnügt leben könnten; fragte dann wieder: ob denn nicht alle Tage Schaafe stürben? ob sich keins je verliere? ob keins gestohlen würde? ob der Wolf die gezählten Schaafe nicht auch fresse? u. s. w. | So stritten sie sich lange. Conrad weinte vor Unmuth. Lise gestand ihm endlich, daß sie den Widder für das kleine Häuschen verkauft habe, welches sie sich beide so oft gewünscht hätten, und daß sie ihn abliefern müßte, heute noch, es koste, was es wolle, da sie ihr Wort einmal gegeben habe, und sie keine Lügnerin gescholten seyn wolle; ließ dann einige Thränen fallen, daß ihr nun die einzige so unverhoffte Freude verkümmert sey, sich ein Häuschen kaufen zu können, worin sie beide, mit ihren Kindern, so vergnügt leben könnten; fragte dann wieder: ob denn nicht alle Tage Schaafe stürben? ob sich keins je verliere? ob keins gestohlen würde? ob der Wolf die gezählten Schaafe nicht auch fresse? u. s. w. | ||
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| Und, es siegte die Liebe. Conrad versprach mit einem Handschlag, ihr noch vor Mittag den Widder abzuliefern; | Und, es siegte die Liebe. Conrad versprach mit einem Handschlag, ihr noch vor Mittag den Widder abzuliefern; | ||
| - | Lise wandelte schnell dem Städtlein zu, und Conrad sah’ ihr lange starrblickend nach. Die Freuden seiner Verlobung waren sehr getrübt durch den Gedanken an das Verhör bei seinem nicht bloß hochgebietenden, | + | Lise wandelte schnell dem Städtlein zu, und Conrad sah’ ihr lange starrblickend nach. Die Freuden seiner Verlobung waren sehr getrübt durch den Gedanken an das Verhör bei seinem nicht bloß hochgebietenden, |
| Jetzt stand er einsam auf dem Felde, wo Lise gekrautet hatte, und sahe, in sich gekehrt, immer starr vor sich nieder. Endlich steckte er seinen Schäferstock in die Erde, hing seinen Rock daran, und setzte seine Mütze oben darauf. Und nun begann eine Reihe von Ein-, oder, wenn man will, von Zwei Gesprächen, | Jetzt stand er einsam auf dem Felde, wo Lise gekrautet hatte, und sahe, in sich gekehrt, immer starr vor sich nieder. Endlich steckte er seinen Schäferstock in die Erde, hing seinen Rock daran, und setzte seine Mütze oben darauf. Und nun begann eine Reihe von Ein-, oder, wenn man will, von Zwei Gesprächen, | ||
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| Endlich sprang er vor Freuden in die Höhe, und rief: „Ehrlich währt am längsten! – das geht! das geht!“ Er zog seinen Rock an, setzte seine Mütze wieder auf, und trieb seine Heerde weiter. Und noch vor Mittag überlieferte er, mit einem tiefen Seufzer, seinen lieben Harm an Lisen, die ihn gegen das Kaufgeld des Häuschens umtauschte, ohne über den Zusammenhang der Dinge zu grübeln. | Endlich sprang er vor Freuden in die Höhe, und rief: „Ehrlich währt am längsten! – das geht! das geht!“ Er zog seinen Rock an, setzte seine Mütze wieder auf, und trieb seine Heerde weiter. Und noch vor Mittag überlieferte er, mit einem tiefen Seufzer, seinen lieben Harm an Lisen, die ihn gegen das Kaufgeld des Häuschens umtauschte, ohne über den Zusammenhang der Dinge zu grübeln. | ||
| - | Und es ging! – Dieser Abend war zu Conrads Ehrlichkeitsprüfung bestimmt, ohne daß er es ahnete. Beide Bischöfe erwarteten, bei ihrem Nachttrunk, auf dem Schloßhofe den [[typ:Schäfer]], der ihre [[typ:Wette]] entscheiden sollte. Beiden schlug das Herz, und sie sprachen wenig; denn, jeder wollte lieber dem andern die Ehre der Erbauung des großen Weinfasses überlassen. Peter aber, der heimliche Rath, war sehr getrost; und, innerlich lachend, freute er schon zum Voraus sich seines Sieges, und seines künstlich ausgesponnenen Entwurfs. Denn er hatte ja den Lieblingswidder des Bischofs in dem Stall; und, wie hätte Conrad es wagen können, hier die reine Wahrheit zu sagen, wodurch er sich den Zorn und die hohe Ungnade seines gestrengen Herrn zuziehen mußte, und auf immer sein Brod verlohr! | + | Und es ging! – Dieser Abend war zu Conrads Ehrlichkeitsprüfung bestimmt, ohne daß er es ahnete. Beide Bischöfe erwarteten, bei ihrem Nachttrunk, auf dem Schloßhofe den Schäfer, der ihre Wette entscheiden sollte. Beiden schlug das Herz, und sie sprachen wenig; denn, jeder wollte lieber dem andern die Ehre der Erbauung des großen Weinfasses überlassen. Peter aber, der heimliche Rath, war sehr getrost; und, innerlich lachend, freute er schon zum Voraus sich seines Sieges, und seines künstlich ausgesponnenen Entwurfs. Denn er hatte ja den Lieblingswidder des Bischofs in dem Stall; und, wie hätte Conrad es wagen können, hier die reine Wahrheit zu sagen, wodurch er sich den Zorn und die hohe Ungnade seines gestrengen Herrn zuziehen mußte, und auf immer sein Brod verlohr! |
| So dachte Peter, der heimliche Rath. Indeß trieb Conrad seine Heerde queer über den Schloßplatz, | So dachte Peter, der heimliche Rath. Indeß trieb Conrad seine Heerde queer über den Schloßplatz, | ||
| - | Diesmal sprang kein [[typ:Widder]] lustig zum [[typ:Bischof]] Heinrich, um sich füttern zu lassen. – „Wo ist Harm?“ fragte der Bischof mit bedeutendem Blick. Conrad antwortete mit fester Stimme: „Den hab’ ich verkauft! – Da ist es heraus! – Ehrlich währt doch am längsten! Das ist mein Wahlspruch Herr Bischof, wie ihr wißt, und das soll auch, will’s Gott, mein Spruch bleiben.“ | + | Diesmal sprang kein Widder lustig zum Bischof Heinrich, um sich füttern zu lassen. – „Wo ist Harm?“ fragte der Bischof mit bedeutendem Blick. Conrad antwortete mit fester Stimme: „Den hab’ ich verkauft! – Da ist es heraus! – Ehrlich währt doch am längsten! Das ist mein Wahlspruch Herr Bischof, wie ihr wißt, und das soll auch, will’s Gott, mein Spruch bleiben.“ |
| Peters Gesicht verlängerte sich merklich. Heinrich aber rief, mit finstrer Miene und drohender Stimme: „Warum hast du den verkauft, ohne es mir zu sagen? Das Zehnfache hätte ich dir bezahlt! Weißt du nicht“ – | Peters Gesicht verlängerte sich merklich. Heinrich aber rief, mit finstrer Miene und drohender Stimme: „Warum hast du den verkauft, ohne es mir zu sagen? Das Zehnfache hätte ich dir bezahlt! Weißt du nicht“ – | ||
| - | „Hört mich, Herr Bischof, sprach Conrad. Mich hat Lise verführt, wie einst Eva den Adam. Und die Lise hat ein Schelm verführt, wie der böse Feind die Eva. Giebt er mir meinen Harm wieder, so nenn’ ich ihn nicht.“ (Peter drehte, voll Ingrimms, sich um; denn, fort waren seine blanke Batzen, und die Kappe von Scharlach, und nun gar auch der [[typ:Widder]], der die Zeche sonst hätte bezahlen müssen.) „Lise hatte den Harm verkauft, ohne es mir vorher zu sagen; sonst wäre es nimmer geschehen. Aber so mußte ich ihn wohl hergeben, so sauer es mir auch wurde. Denn sonst hätte sie ja gelogen, und – sie ist nun mein Weib! – Das ist die reine Wahrheit Herr Bischof. Mit mir macht nun, was ihr wollt. Gethan ist gethan! aber nur straft die Lise nicht. Ein schwaches Geschöpf ist bald von einer [[typ:Schlange]] verführt.“ | + | „Hört mich, Herr Bischof, sprach Conrad. Mich hat Lise verführt, wie einst Eva den Adam. Und die Lise hat ein Schelm verführt, wie der böse Feind die Eva. Giebt er mir meinen Harm wieder, so nenn’ ich ihn nicht.“ (Peter drehte, voll Ingrimms, sich um; denn, fort waren seine blanke Batzen, und die Kappe von Scharlach, und nun gar auch der Widder, der die Zeche sonst hätte bezahlen müssen.) „Lise hatte den Harm verkauft, ohne es mir vorher zu sagen; sonst wäre es nimmer geschehen. Aber so mußte ich ihn wohl hergeben, so sauer es mir auch wurde. Denn sonst hätte sie ja gelogen, und – sie ist nun mein Weib! – Das ist die reine Wahrheit Herr Bischof. Mit mir macht nun, was ihr wollt. Gethan ist gethan! aber nur straft die Lise nicht. Ein schwaches Geschöpf ist bald von einer Schlange verführt.“ |
| - | Bischof Heinrich wollte schmählen. Aber, der fremde Bischof sprach, mit einem finstern Seitenblick auf Peter, der fortschlich: | + | Bischof Heinrich wollte schmählen. Aber, der fremde Bischof sprach, mit einem finstern Seitenblick auf Peter, der fortschlich: |
| Und, Bischof Heinrich schmählte nicht. Ihn tröstete die Freude der gewonnenen Wette; aber mehr als des Weinfasses, freute er sich der Ehrlichkeit seines Conrads; auch fühlte er, was Liebe vermag. | Und, Bischof Heinrich schmählte nicht. Ihn tröstete die Freude der gewonnenen Wette; aber mehr als des Weinfasses, freute er sich der Ehrlichkeit seines Conrads; auch fühlte er, was Liebe vermag. | ||
| - | Ja, riefen beide Bischöfe, ehrlich währt doch am längsten! Und Bischof Heinrich sagte: „zum Lohne deiner Ehrlichkeit will ich die [[typ:Hochzeit]] dir ausrichten, und die halbe Heerde soll dein seyn! Und, setzte der fremde Bischof hinzu, deinen lieben Harm sollst du auch wieder bekommen, und das Häuschen doch behalten, zum Pathengeschenk für das erste Kind. | + | Ja, riefen beide Bischöfe, ehrlich währt doch am längsten! Und Bischof Heinrich sagte: „zum Lohne deiner Ehrlichkeit will ich die Hochzeit dir ausrichten, und die halbe Heerde soll dein seyn! Und, setzte der fremde Bischof hinzu, deinen lieben Harm sollst du auch wieder bekommen, und das Häuschen doch behalten, zum Pathengeschenk für das erste Kind. |
| - | Und der [[typ:Bischof]], der die Wette verlohr, ließ das große Weinfaß bauen, das sonst so manchen Reisenden nach Grüningen lockte, und das jetzt auf den Spiegelsbergen bei [[geo: | + | Und der Bischof, der die Wette verlohr, ließ das große Weinfaß bauen, das sonst so manchen Reisenden nach Grüningen lockte, und das jetzt auf den Spiegelsbergen bei [[geo: |
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