sagen:otmarvolckssagen002
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| + | ====== Jakob Nimmernüchtern ====== | ||
| + | „Jakob, ein wohlhabender Bauer in einem thüringischen Dorfe, lebte auf einem Hofe, der schuldenfrei vom Vater auf den Sohn vererbt war. Er war stark und wohlgebaut, unbescholtenen Rufs, still, häuslich, arbeitsam, geliebt und geehrt von den Dorfsbewohnern; | ||
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| + | Einst hörte Jakob, als er eben zum letzenmal seinen Aerndtewagen anschirrte, Packan, seinen großen Hofhund, den er, wegen seiner Treue und oft schon erprobten Hülfsleistungen gegen Diebe, liebte, kläglich auf der Straße schreien. Er stürzte mit einem Knüttel bewafnet aus dem Hofe, und schlug damit auf zwei gewaltige Hunde los, unter denen er seinen Packan liegen sahe; und dieser verfolgte nun seine fliehenden Feinde. | ||
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| + | Aber, in diesem Augenblick sprengte Jungkherr Veit, mit einigen reisigen Knappen und einer ganzen Meute Hunde, heran, fluchte, als Jakobs Nachbarin, Marie, ihm den Vorfall aus dem Fenster zurief, alle [[wesen: | ||
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| + | Es war die Zeit des [[lex: | ||
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| + | Doch mehr als dies alles kränkte ihn der Uebermuth der Knappen, die, auf Veits Reizung, ihn alle Tage verhöhnten, | ||
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| + | Jakob biß die Zähne zusammen, und schwieg. Endlich aber, da sie ihm einst drohte, ihn in das Burgverließ werfen zu lassen, damit er den Hunden das Brod nicht verkümmere, | ||
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| + | Aber, wohin sollte er gehen? Richter, an die der Unterdrückte sich hätte wenden können, gab es damals nicht; Beschützer, | ||
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| + | Doch, ehe er sein väterliches Land auf immer verließ, wollte er noch, auf einige Stunden, sein Haus, sein treues Weib, und seine beiden erwachsenen Söhne sehen, von denen er in der ganzen langen Zeit auch nicht ein Wort gehört hatte, wollte ihnen seine ausgestandenen Leiden klagen, sich mit ihnen freuen, daß er nun frei sey, wollte sich einmal wieder in einer menschlichen Wohnung erwärmen, sich rein kleiden, und dann mit einer kleinen Baarschaft weiter fliehen. | ||
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| + | Bald erreichte er, von dem Monde, der durchs Gewölk blickte, geleitet, sein Dorf, und stand mit pochendem Herzen vor seinem Hofe. Aber, bei allem Klopfen und halblautem Rufen antwortete weder Packan, noch eine menschliche Stimme. Voll Ungeduld überstieg er die Hecken, die seinen Hof einschlossen, | ||
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| + | Jetzt rief der ihm wohlbekannte Wächter im Dorfe: Eins! Und der erste Strahl der Hofnung kam in sein Herz. Unter den bellenden Hunden hörte er die Stimme seines Packan. Jakob pfiff; und nach einigen Augenblicken sprang sein treuer Hund, laut aufschreiend vor Freuden, an seinem Herrn heran. Jakob küßte seinen alten, abgehungerten Freund, und wandelte, schon festern Schritts, weiter; denn, er fühlte sich nun nicht mehr allein, und von Allen verlassen. | ||
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| + | Ehe die Sonne aufging, befand er sich schon, mit seinem treuen Begleiter, in einer versteckten Höle, am Fuß der [[burg: | ||
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| + | Aber, nun ängstete ihn der Hunger, und auch sein Hund sah’ ihn bedeutend an. Da erblickt’ er, in ziemlicher Entfernung von der Höle, einen Bettler mit gefülltem Ranzen daherschleichen auf der Landstraße. Und Jakob, der noch nie in seinem Leben ein Stück Brod erbeten, desto öfter aber ausgetheilt hatte, eilte mit Packan den Weg hinab. Er fand den Bettler am Wege liegen mit abgewandtem Gesicht, grüßte ihn, und bat um ein Stück Brod für seinen Hund, und – für sich. Der Bettler wandte mit halbem Gesicht sich um, und Jakob erkannte, in dem geglaubten Greise, laut aufschreiend, | ||
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| + | Er fütterte seinen hungrigen Packan, aß hurtig und schweigend einige Bissen Brod, trank aus der dargebotenen Flasche, und dann zog er, ohne zu reden, seinen Sohn mit sich zur Höle, und ließ sich erzählen, wie es stand. Hier nun erst hörte er sein Unglück ganz. | ||
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| + | Einige Stunden nach Jakobs Verhaftung hatten Veits Frohnvoigte die Mutter und die Söhne vom Hofe getrieben, und ihnen kaum so viel gelassen, daß sie ihre Blöße bedecken konnten. Die Aecker, die zu dem Hofe gehörten, hatte sein dummstolzer Nachbar bekommen, der einst Stallbube bei Veit war, und der sich des Jungkherrn Kebsweib, Marie, hatte vertrauen lassen. Diese Marie hatte Veit eigentlich für Frieden, Jakobs Sohn, bestimmt, der aber schon mit einem Mädchen verlobt war, das, ohne reiche Aussteuer, die Krone des Dorfs war, an Tugend, Häuslichkeit und Schönheit. Eben diese Marie, jetzt bittre Feindin Jakobs, von dem sie sich verschmäht glaubte, nahm das Hausgeräthe und das Vieh zu sich, für die Pflege der zerbißnen Hunde des gnädigen Herrn, so sagte sie. Den folgenden Tag war die stolze Kathrine in das Dorf gekommen, und hatte sich die teuflische Freude gemacht, Jakobs Frau und Friedens Braut den Mißhandlungen der frechen Knappen und der rachsüchtigen Marie Preis zu geben. Die Mutter hatte sogleich der Schlag gerührt, und sie war nach einigen Tagen gestorben. Ihr war zwei Monate nachher Friedens Verlobte, aus Gram, ins Grab gefolgt. Kurt, der jüngere Sohn war einer Rotte streifender Lanzknechte gefolgt, und Friede bettelte. | ||
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| + | Jakob stürzte, als die bittre Erzählung sich endigte, nieder zur Erde, knirschte mit den Zähnen, und schwieg. Nach einiger Zeit riß er wild sich auf, und – schwieg; aber im Herzen fluchte er Veit und allen seinen Genossen! Tiefsinnig ging er einige Tage vor sich hin. Lange kämpfte in ihm der Gedanke, sich selbst das Leben zu nehmen, mit dem Gedanken an Rache. Doch der Verzweifelnde war zu jenem Entschluß noch nicht erschöpft genug. Er schwur in seinem Herzen schreckliche Rache! | ||
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| + | Jetzt meldete ihm Friede, der von einer Wanderung zurückkam, daß ihr Aufenthalt in der Höle nicht mehr sicher sey, und daß Veits Buben den nächsten Tag die Rothenburg und den [[region: | ||
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| + | Zwischen der [[burg: | ||
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| + | Hier beschloß Jakob zu wohnen. Hieher brachte Friede die erbettelten Lebensmittel, | ||
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| + | Zwar sträubte sich anfangs sein innres Gefühl, da er sonst immer half und förderte, wo er helfen und besser machen konnte. Aber bald betäubte er diese innre Stimme durch die stete Erinnerung an die Mißhandlungen, | ||
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| + | Als Jakob auf mehrere Monate Vorrath zu haben glaubte, so schickte er seinen Sohn fort, mit dem Befehl, nicht ohne seinen Bruder Kurt zurückzukehren, | ||
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| + | Um diesem festen Entschluß getreu bleiben zu können, gewöhnte er sich, nur von dem Fleische geraubter Thiere zu leben. Und, in Erwartung der Zeit, wo er seine größern Entwürfe ausführen konnte, stahl er von den Heerden der Edelleute und Klöster, die er für die Pest des Landes hielt, Schaafe und Ziegen, auch wohl Rinder, wobei ihm sein Packan trefliche Dienste leistete, der zuweilen ihm ganze kleine Heerden in seine Höle, oder an den Felsenrücken trieb, der sie versteckte. | ||
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| + | Um sich die Arbeit zu erleichtern, | ||
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| + | Da er keinen Menschen thätig beleidigte, so fingen mehrere Landleute, welche öfters die Erscheinung gesehen hatten, an, ihn für einen gutmüthigen Teufel zu halten, und wagten es auch wohl, gelegentlich ein paar Worte mit ihm zu sprechen. | ||
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| + | So traf Jakob einst, bei einbrechender Nacht, im Walde einen Hirten, der zehn fette Hammel vor sich hertrieb. Mit Donner-Stimme rief er ihm zu: Wohin? Zitternd antwortete dieser: Zum Abt nach [[geo: | ||
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| + | Jakob, diese Nacht um zwölf Uhr würde ich vor seinem Fenster erscheinen, und ihm zur Vergeltung einen schönen Festbraten mitbringen.“ – Der Hirte überließ die fetten Hammel Packan, der sie sicher bis an die Felsenwand trieb, wo sie Jakob band und herabtrug, und verkündete, | ||
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| + | Bei solcher Lebensart fühlte Jakob in einigen Monaten seine Kräfte nicht allein ersetzt, sondern auch um das Doppelte erhöht; und nun schritt er zu wichtigern Unternehmungen, | ||
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| + | In der Mitte des Sommers verkleidete er sich als ein altes Mütterchen, | ||
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| + | Kathrine übergab das mit Schweiß überdeckte Roß zwei Stallbuben, welche vor der Burg auf einer umschloßnen Wiese die Füllen hüteten, um das Pferd allmählig abzukühlen. Die Buben banden das Pferd an einen Baum in dem nahen Gehölz, und machten sich Feuer an, da der Abendwind etwas kalt ging, und setzten sich hin, um zu dobbeln. Jetzt schlich das verkleidete Mütterchen herzu, grüßte freundlich die Buben, und bat, sich am Feuer wärmen zu dürfen. Die spielenden Buben lachten herzlich über die sonderbare Gestalt, und fragten neckend, was sie für die Erlaubniß geben wollte? Und Jakob zeigte ihnen eine Flasche, die er aus der Tasche zog. Lüstern griffen die Buben nach dem blinkenden Getränk, tranken herum, und nochmals herum, ohne einen Schlaftrunk zu ahnden, und gaben lachend die leere Flasche dem keifenden Mütterchen zurück. Es dauerte nicht lange, so fingen die Buben an zu gähnen, die Karten entfielen ihren Händen, und sie streckten sich am Feuer aus. Als Jakob sie fest eingeschlafen sah, warf er das verhüllende Obergewand ab, band den noch aufgeschirrten Klepper los, schwang sich darauf, und eilte, außer sich vor Freuden, dem Loraischen Walde zu. – Die Buben fanden Veit und Kathrine am Morgen noch fest schlafen auf der Wiese; aber die Stute war fort. | ||
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| + | Unterdeß diese raseten und tobten, hatte Jakob das Pferd über die schon vorher dazu vorbereitete Felsenwand gebracht, und den steilen Abhang des Berges halb herunter geführt, halb herunter getragen, und es stand schon an der vollen Krippe in der Tiefe seiner größern Höle. Die folgenden langen Tage wandte er fast ganz dazu an, das Pferd, das anfangs vor solchen Abgründen erbebte, nach seinen Absichten zu bilden. Und nach zwei Monden lief es, bei Nacht und bei Tage, den steilen Abhang des Berges, ohne Reuter, hinauf und hinab, blieb auf ein leises Pfeifen stehen, legte sich auf ein Zeichen mit der Hand nieder, sprang auf einen Zungenschlag seines Herrn auf, und lernte zuletzt selbst über die Felsenwand zu galloppiren. | ||
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| + | Jetzt nahte, nach seiner Rechnung, der Jahrstag, an dem er von seinem Jungkherrn vom Hofe geschleppt und in das Gefängniß geworfen war. An diesem wollte er ihm die geraubte Stute und den entflohnen Gefangnen zeigen. | ||
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| + | Und er erschien vor Veits Burg, auf dem wohlgenährten und jetzt noch gewandtern Jagdklepper des Fräuleins mächtig daher stolzierend, | ||
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| + | Er kam, und Veit erwartete ihn mit sechs Knappen und einer ganzen Meute Hunde, die plötzlich auf ihn und Packan einstürzten. Und Jakob wandte sein Roß, das schnell wie ein Habicht dahin flog, und dem nur einige der Knappen, in weiter Entfernung, folgen konnten, die ihn am Eingange des Loraischen Waldes verschwinden sahen. Mehrere der größeren Jagdhunde aber verfolgten seine Spur bis zur Höle, wo Packan, den das beständige Bluttrinken stark und wild gemacht hatte, gleich einem Tiger, von seinem Herrn unterstützt, | ||
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| + | Schon verbreitete sich die Sage, Jakob stehe mit dem Teufel im Bunde, und könne sich unsichtbar machen. Aber noch einmal wollte es Veit versuchen, und schwur, ihn zu fahen, oder zu sterben, und schwur, wie er alle Tage that, einen Meineid. Auf dem halben Wege von seiner Burg erwartete er ihn, hinter Gebüsch versteckt, knirschend vor Wuth, über den Verlust seiner besten Hunde, auf seinem Streitroß, von zwanzig erlesenen Rittern und Knappen umgeben, welche alle Jakob den schmählichsten Tod schwuren. Und beinah wäre er diesmal gefangen. Er, der seine Feinde noch weit entfernt glaubte, tummelte abwechselnd sein Pferd, und abwechselnd versuchte er es, auf dem Jagdhorn eine Herausforderung zum Kampfe zu blasen. Mit einemmale aber schlug Packan, der die Nähe der Feinde witterte, heftig und laut an, welches er nur bei augenblicklicher Gefahr that. Jakob fuhr auf, und kaum hatte er sich in den Sattel zurecht gesetzt, als er schon ein ganzes Heer vor sich und auf beiden Seiten erblickte, die ihn nicht Freunde zu seyn schienen. | ||
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| + | Er flog dem Walde bei Lora zu, von Veit und seinen Gesellen wütend verfolgt, die oft ihn schon erwischt zu haben glaubten, wenn er im Walde verschwand, und dann wieder sichtbar wurde. Endlich war Veit auf seinem keuchenden Streitroß, mit Görge, seinem besten Knappen, dicht hinter Jakob, als dieser, wie ein Falke, über die Felsenwand vor seiner Höle hinsprengte, | ||
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| + | Seitdem wurde Jakob nie wieder bis an seine Höle verfolgt. Alle bebten vor den Schlünden zurück, in die jener sich stürzte. Ungestört beraubte er nun die Heerden der reichen Burgbeherrscher und der Klöster, zu Fuß und zu Pferde, als Teufel, oder als Nimmernüchtern verkleidet, doch immer begleitet von seinem Packan, der ihm alles zusammentrieb, | ||
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| + | Doch dies alles befriedigte Jakobs Rache nicht. Es galt Veiten selbst und seiner Käte! Und doch fand er sie nicht mehr außerhalb der Burg; er muste sie daher in der Burg selbst aufsuchen. Beim Nachforschen hörte er, daß Veit seit jenem Sturz das Bette nicht verlassen hatte. Einen Kranken wollte er nicht kränken; und so blieb ihm für jetzt nur das Fräulein. – In einer neblichten Herbstnacht stand er mit einemmale, halb vom einfallenden Monde beleuchtet, in seiner Teufelsgestalt, | ||
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| + | Aber dies hätte sie bald vergessen, wäre er verschwiegen geblieben. Doch nun erschien Jakob mehrere Tage vor Veits Burg, und verkündete allen Leuten, die er traf, der stolzen Käte Entehrung. Bald erfuhr es Veit durch die allgemeine Sage. Und seine Wuth, da sie den Thäter nicht erreichen konnte, wandte sich gegen seine Tochter, bisher seine einzige Freude, und deren Ausschweifungen er sonst immer belacht hatte. Er haßte die von einem Unedeln kundbar Entehrte wie die Hölle, und wollte sie und seine Schande vor der ganzen Welt in dem Burgverließ begraben, als sie mit ihrem alten Buhlen, dem Manne von Veits Kebsweibe, entflohe. | ||
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| + | Gegen das Ende des Winters kamen Jakobs Söhne zu ihrem Vater – als gemachte Räuber. Sie hatten sich unter den Lanzknechten gefunden, die damals [[region: | ||
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| + | Jakob hörte ihre Erzählungen anfangs mit Schaudern, gewöhnte sich aber allmählig an die Abscheulichkeiten, | ||
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| + | Um Veit, der von dem Beinbruch wieder hergestellt war, aber es nicht wagte, seine Burg zu verlassen, weil er wuste, daß Jakob ihm den Todt geschworen hatte, ins freie Feld zu bringen, zündeten sie das Gehölz an, das seine Burg umgab. Die Flammen ergriffen auch einen Theil der äußern Gebäude. Aber Veit kam nicht, er war einige Tage vorher vor Wuth gestorben. | ||
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| + | Nun schwuren die Räuber in ihrer Höle allen Burgbeherrschern ewige Feindschaft und Krieg. Und bald wurde die schwarze Rotte das Schrecken aller Edelleute der ganzen Gegend. Zwar mordeten sie jetzt noch keine Menschen, aber die Heerden der Gutsbesitzer zerstreuten und würgten sie, wo sie dieselben trafen, und in ihren Kornfeldern und Forsten legten sie oft Feuer an. | ||
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| + | Ganze Gemeinden wurden gegen die schwarze Rotte aufgeboten, aber ohne Erfolg. Lange blieb der Schlupfwinkel, | ||
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| + | Aber Jakob und seine Söhne wurden, durch den häufigen Genuß berauschender Getränke und des rohen Fleisches, durch den steten Anblick gewürgter und zerrißner Thiere, und durch die immer wiederkehrenden Entwürfe der Rache, wovon sie einzig nur sprachen, immer raubsüchtiger, | ||
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| + | Sie wurden förmliche Straßenräuber, | ||
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| + | Sie kehrten zu dem alten Kunstgriff zurück, des Nachts als [[wesen: | ||
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| + | Aber hier fanden sie Anbauer aus den Niederlanden, | ||
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| + | Vor seiner Hinrichtung mußte Jakob seinen Richtern und dem herzuströmenden Volk seinen lange verborgenen Aufenthalt zeigen. Man fand hier die drei schwarzen Pferde der Räuber an ihrer Krippe. Und noch jetzt heißt davon die halb verschüttete Höle: Nimmernüchterns Pferdestall. | ||
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| + | //Quelle: [[autor: | ||
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