sagen:ohsb044
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| - | ====== Der wilde Jäger | + | ====== Der nächtliche Wagen am Forellenteich |
| - | In Michelbach war ein Mädchensding, das wollte sein Vater zwingen, es sollte einen Burschen nehmen, den es absolut nicht leiden mochte. Weil es nun seinen eigenen Kopf hatte wie eine Schnitzbank, | + | Am oberen Forellenteich waren vor etlichen Jahren Ilbeshäuser Leute über Nacht, um auf der Heide Heu zu machen. |
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| - | So wurde es Mittagszeit, | + | |
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| - | Das Mädchen lief bestürzt zum Weg, indem sah es die wilde Jagd daher brausen. Voraus flatterten die Raben, dann folgten an die zwanzig weiße Windspiele, und unter ihnen, hoch zu Ross und grasegrün gekleidet, doch ohne Kopf der leibhaftige wilde Jäger. Er schwang seine Jagdgeisel mit lautem Hallo rings um sich her und sprengte | + | |
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| - | Dem Mädchen entfiel aus Angst über diesen Teufelsspuk die Sichel, die ließ es liegen und eilte ohne sich umzusehen ins Dorf, noch immer zitternd und bebend. Daheim erzählte es alles, was ihm begegnet war. Als es viele ihm nicht glauben wollten, erbot es sich auch die ganze Sache vor Amt zu beschwören. Seitdem heißt der Weg der Wahnerweg (Weg, auf dem es wandert, umgeht, spukt). Wer ihn bei Nachtzeit nicht zu gehen hat, der kann sich glücklich preisen. | + | |
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