sagen:mummel-see
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| - | ====== Mummel-See ====== | ||
| - | Simplicissimus B. 5. Cap. 10. | ||
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| - | Im [[region: | ||
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| - | Da einst etliche [[typ: | ||
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| - | Ein Bauer ist zur Winterszeit über den hartgefrorenen See mit seinen [[typ: | ||
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| - | Ein Schütz hat im Vorübergehn ein Waldmännlein darauf sitzen sehen, den Schoos voll [[typ: | ||
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| - | Eines Males ist ein Männlein auf späten Abend zu einem Bauern auf dessen Hof gekommen, mit der Bitte um Nachtherberg. Der Bauer, in Ermangelung von Betten, bot ihm die Stubenbank oder den Heuschober an, allein es bat sich aus, in der Hanfräpen zu schlafen. „Meinethalben, | ||
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| - | Frühmorgens ist es herausgekommen, | ||
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| - | Als sie zum [[region: | ||
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| - | Ein Herzog zu Wirtemberg ließ ein Floß bauen, und damit auf den See fahren, dessen Tiefe zu ergründen. Als aber die Messer schon neun Zwirnnetz hinuntergelassen und immer noch keinen Boden gefunden hatten, so fing das Floß gegen die Natur des Holzes zu sinken an, also daß sie von ihrem Vorhaben ablassen und auf ihre Rettung bedacht seyn mußten. Vom Floß sind noch Stücke am Ufer zu sehen. | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 73–76, 1816// | ||
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sagen/mummel-see.1602598551.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
