sagen:martin_pumphut
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| - | ====== Martin Pumphut ====== | ||
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| - | Sein Name rührt her von einem großen spitzen Hut, den er zu tragen pflegte und der ihn überall kenntlich machte. Manche nannten ihn auch Graumännchen, | ||
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| - | Martin Pumphut ist geboren in dem kleinen Dörfchen [[geo: | ||
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| - | Als er sechs Jahr alt war, zog eine Zigeunerbande durch das Dorf. Eine [[volk: | ||
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| - | Der Knabe wuchs nun heran, lernte außer seiner [[volk: | ||
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| - | Als er erwachsen war, lernte er die Müllerprofession und führte von nun an ein lustiges Wanderleben, | ||
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| - | Zu seinen übernatürlichen Künsten gehörte, daß er auf papiernen Kähnen die Flüsse passierte; [[region: | ||
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| - | Bei [[geo: | ||
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| - | Als er durch [[geo: | ||
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| - | Zu Heiligenbeil schleuderte er seine Axt an den Kirchturm, wo sie noch heute zu sehen ist. | ||
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| - | In [[geo: | ||
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| - | Den Müllern, die ihm das übliche Geschenk verkürzten oder verweigerten, | ||
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| - | Zu [[geo: | ||
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| - | Einst wandert er ermüdet auf der Landstraße einher. Da kommt ein Roßtäuscher mit Pferden geritten. Laß mich ein Stück mitreiten, Kamerad, bittet ihn Pumphut. Aber der große Kerl hört gar nicht auf die Bitte des Ermüdeten. Dafür fand er am nächsten Morgen im Stalle statt seiner Pferde - Strohwische. | ||
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| - | Lange Zeit hielt er sich beim General [[vip: | ||
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| - | Uebrignes soll Martin Pumphut auch früher schon zu [[geo: | ||
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| - | //Quelle: Karl Haupt: Sagenbuch der Lausitz. Gekrönte Preisschrift. Erster Theil: Das Geisterreich. Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig 1862, Nr. 220, S. 185-187.// | ||
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sagen/martin_pumphut.1639162612.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
