sagen:luttchen_bestrafen_undank_in_byhlen
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| - | Luttchen bestrafen Undank in Byhlen | + | |
| - | Die Luttchen waren ganz kleine Menschen, von denen einige in „Blaschkes Berg“ | + | |
| - | an der Bahn nach Lieberose wohnten. An dem Tag, von welchem hier die Rede ist, | + | |
| - | war es sehr heiß. Ein Bauer, der pflügte hörte ein Geräusch, welches sich anhörte | + | |
| - | als wenn jemand buttern würde. Ei, dachte er bei sich: “Wenn ich doch einen Topf | + | |
| - | mit frischer Buttermilch hätte!“ Kurz darauf erblickte er neben seiner Furche, die er | + | |
| - | gerade zog, einen Topf mit Buttermilch. Er nahm den Topf und trank ihn aus. Ohne | + | |
| - | Dank pflügte er gestärkt weiter. Als er wieder am leeren Topf vorbei kam, stolperte | + | |
| - | unser Bauer und brach sich ein Bein. Die Luttchen hatten ihn stolpern lassen, sie | + | |
| - | waren ärgerlich über den Undank des Mannes. | + | |
| - | Lange haben die Luttchen in Byhlen gewohnt. Als sie aber die Glocken läuten | + | |
| - | hörten, verschwanden sie. | + | |
| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | + | |
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sagen/luttchen_bestrafen_undank_in_byhlen.1578427176.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
