sagen:legende_ueber_die_selige_christina
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| - | ====== Legende über die selige Christina ====== | ||
| - | Nach alten Erzählungen soll die selige Christina in einer Felsenhöhle in Nideggen- und zwar im Jungholz- als Einsiedlerin in sehr ärmlichen Verhältnissen gelebt haben. Diese Höhle befand sich in Nähe einer großen Felspartie, welche später ihr zu Ehren Christinenley genannt wurde. | ||
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| - | Das Wasser für ihren täglichen Bedarf musste sie sich aus der Rur holen. Die nächsten Nachbarn, sowie weitere große Teile der Bevölkerung, | ||
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| - | Da sie in Nideggen gestorben war, sollte sie auch hier auf dem Friedhof beerdigt werden. Am Tag nach der Beerdigung staunte man nicht schlecht, da ihr Sarg oben auf dem Grab stand. Dies wiederholte sich mehrfach. Die Leute sagten: „Wir haben sie verachtet und gedemütigt, | ||
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| - | Man legte den Sarg auf ein Pferdefuhrwerk, | ||
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| - | Richtig ist: Christina von Stommeln hat nie in Nideggen gelebt; sie starb 1312. | ||
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| - | Im Jahr 1342 kamen die Gebeine nach Nideggen, von wo sie, in einer Nacht- und Nebelaktion 1591 nach Jülich entführt wurden, wo sie bis zum heutigen Tage ruhen. | ||
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| - | Heinz Bücker | ||
| - | Heimat- und Geschichtsverein | ||
| - | Nideggen e.V. | ||
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