sagen:krieg_und_frieden
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| - | Krieg und Frieden. | ||
| - | Im Jahr 1644. am achtzehnten August zog Kurfürst Johann Georg der Erste an der Stadt Chemnitz vorbei. Da fingen seine Leute in dem Gehölz der Gegend ein wildes Weiblein, das nur eine Elle groß, sonst aber recht menschlich gestaltet war. Angesicht, Hände und Füße waren glatt, aber der übrige Leib rauch. Es fing an zu reden und sagte: „ich verkündige und bringe den Frieden im Lande.“ Der Kurfürst befahl, man sollte es wieder frei gehen lassen, weil vor etwa fünf und zwanzig Jahren auch ein Männlein von gleicher Gestalt gefangen worden, welches den Unfrieden und Krieg verkündiget. | ||
| - | Autor: Brüder Grimm | ||
| - | Titel: Krieg und Frieden | ||
| - | aus: Deutsche Sagen, Band 1, S. 244 | ||
| - | Auflage: 1. Auflage | ||
| - | Erscheinungsdatum: | ||
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