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sagen:krabat-sage

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 ===== Krabats Kindheit und Lehrjahre ===== ===== Krabats Kindheit und Lehrjahre =====
  
-Im Dorfe [[geo:eutrich|Eutrich]] bei [[geo:koenigswartha|Königswartha]] lebte vor Jahrhunderten ein armer wendischer Viehhirte. Bei den überaus dürftigen Umständen, welche in seiner Hütte obwalteten, mußte sein Stiefsohn, der kleine [[vip:krabat_janko_sajatovic|Krabat]], schon frühzeitig als Gänsehüter einigen Verdienst suchen, und als auch dann noch das Brot zu knapp war, zuweilen vor fremden Türen um Almosen ansprechen. Wochen-, ja monatelang trieb sich der übrigens gesunde und körperlich sehr schöne Junge bettelnd umher.+Im Dorfe [[geo:eutrich|Eutrich]] bei [[geo:koenigswartha|Königswartha]] lebte vor Jahrhunderten ein armer wendischer Viehhirte. Bei den überaus dürftigen Umständen, welche in seiner Hütte obwalteten, mußte sein Stiefsohn, der kleine [[vip:Krabat]], schon frühzeitig als Gänsehüter einigen Verdienst suchen, und als auch dann noch das Brot zu knapp war, zuweilen vor fremden Türen um Almosen ansprechen. Wochen-, ja monatelang trieb sich der übrigens gesunde und körperlich sehr schöne Junge bettelnd umher.
  
 Auf einer solchen Wanderung kam er einstmals auch nach dem Dorfe [[geo:schwarzkollm|Schwarz-Collm]] (bei [[geo:hoyerswerda|Hoyerswerda]]). Dort hauste in der sog. Teufelsmühle ein Mann, der weit und breit als Schwarzkünstler verschrien und deshalb von allen Frommen ängstlich gemieden war. Auf einer solchen Wanderung kam er einstmals auch nach dem Dorfe [[geo:schwarzkollm|Schwarz-Collm]] (bei [[geo:hoyerswerda|Hoyerswerda]]). Dort hauste in der sog. Teufelsmühle ein Mann, der weit und breit als Schwarzkünstler verschrien und deshalb von allen Frommen ängstlich gemieden war.
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 Es war ihm nicht verborgen, in welcher Gefahr er schwebte, allein, einmal in des bösen Müllers Abhängigkeit, konnte er sich dessen Macht nicht offen entziehen. Unter schweren Bangen - denn das Lehrjahr ging bald zu Ende - sann er auf eine List zu seiner Befreiung. er erbat sich einige Tage Urlaub, um seinen Eltern einen Besuch abzustatten. Dies wurde ihm gewährt.  Es war ihm nicht verborgen, in welcher Gefahr er schwebte, allein, einmal in des bösen Müllers Abhängigkeit, konnte er sich dessen Macht nicht offen entziehen. Unter schweren Bangen - denn das Lehrjahr ging bald zu Ende - sann er auf eine List zu seiner Befreiung. er erbat sich einige Tage Urlaub, um seinen Eltern einen Besuch abzustatten. Dies wurde ihm gewährt. 
  
-Die Freude über das Wiedersehen nach langer Trennung wich halb der tiefsten Traurigkeit, als die Mutter vernahm, in wessen Händen sich ihr Sohn befinde und was er erlerne. Der Junge weinte bitterlich, denn er wollte das Los eines Verlorenen nicht teilen. "Mutter, nur Ihr könnt mich retten. Wenn Ihr es wollt, so kommt nach [[geo:schwarzkollm|Schwarz-Collm]] und verlangt von dem Müller, daß er mich herausgebe. Er wird dies nur unter der Bedingung bewilligen, daß Ihr mich herausfindet unter den elf Gefährten. Ich sag es Euch jetzt, woran Ihr mich erkennen müßt. Wir werden alle in schwarze Raben verwandelt in einer Kammer sitzen und uns mit den Schnäbeln scharren und kratzen nach Vogelart. Alle Kameraden werden den Hals nach der linken Seite gewendet haben, ich allein werde mich unter dem rechten Flügel zupfen. Da habt wohl acht, es ist das einzig mögliche Erkennungszeichen, das ich Euch zu geben vermag. Sagt dann fest: "Dieser ist mein Sohn" so muß mich der Müller Euch überlassen, denn einer Mutter kann in solchem Falle kein Zauberer widerstehen."+Die Freude über das Wiedersehen nach langer Trennung wich halb der tiefsten Traurigkeit, als die Mutter vernahm, in wessen Händen sich ihr Sohn befinde und was er erlerne. Der Junge weinte bitterlich, denn er wollte das Los eines Verlorenen nicht teilen. "Mutter, nur Ihr könnt mich retten. Wenn Ihr es wollt, so kommt nach Schwarz-Collm und verlangt von dem Müller, daß er mich herausgebe. Er wird dies nur unter der Bedingung bewilligen, daß Ihr mich herausfindet unter den elf Gefährten. Ich sag es Euch jetzt, woran Ihr mich erkennen müßt. Wir werden alle in schwarze Raben verwandelt in einer Kammer sitzen und uns mit den Schnäbeln scharren und kratzen nach Vogelart. Alle Kameraden werden den Hals nach der linken Seite gewendet haben, ich allein werde mich unter dem rechten Flügel zupfen. Da habt wohl acht, es ist das einzig mögliche Erkennungszeichen, das ich Euch zu geben vermag. Sagt dann fest: "Dieser ist mein Sohn" so muß mich der Müller Euch überlassen, denn einer Mutter kann in solchem Falle kein Zauberer widerstehen."
  
-Welches Mutterherz hätte sich gegenüber so dringender Bitte nicht erweichen lassen! Krabat konnte mit der Zusage baldiger Rettung zu seinem Dienstherrn zurückkehren. Nach eingien Tagen machte sich die Frau nach [[geo:schwarzkollm|Schwarz-Collm]] auf. Es erging ihr dort genau so, wie der Sohn vorausgesagt hatte. Auf das Ersuchen, ihr den letzteren mit heimzugeben, wurde sie in ein zienlich dunkles Zimmer geführt, in welchem zwölf Kohlraben auf einer Stange saßen. Der Müller bedeutete sie, nun ihren Sohn zu bezeichnen, was denn auch nach dem verabredeten Merkmale geschah. Sie hatte recht geraten. +Welches Mutterherz hätte sich gegenüber so dringender Bitte nicht erweichen lassen! Krabat konnte mit der Zusage baldiger Rettung zu seinem Dienstherrn zurückkehren. Nach eingien Tagen machte sich die Frau nach Schwarz-Collm auf. Es erging ihr dort genau so, wie der Sohn vorausgesagt hatte. Auf das Ersuchen, ihr den letzteren mit heimzugeben, wurde sie in ein zienlich dunkles Zimmer geführt, in welchem zwölf Kohlraben auf einer Stange saßen. Der Müller bedeutete sie, nun ihren Sohn zu bezeichnen, was denn auch nach dem verabredeten Merkmale geschah. Sie hatte recht geraten. 
  
 Zähneknirschend, in schlecht verhaltenem Ingrimm berührte der Hexenmeister den einen Raben, welcher sich unter dem rechten Flügel gekratzt hatte, mit einem Stäbchen, worauf sich derselbe in den jungen Krabat verwandelte. Dieser elte mit der Mutter rasch von dannen, nicht ohne jedoch ein Zauberbuch, das wichtigste seines Meisters, mitzunehmen. Wegen dieser Entwendung verfolgte ihn der Müller mit bitterer Feindschaft. Zähneknirschend, in schlecht verhaltenem Ingrimm berührte der Hexenmeister den einen Raben, welcher sich unter dem rechten Flügel gekratzt hatte, mit einem Stäbchen, worauf sich derselbe in den jungen Krabat verwandelte. Dieser elte mit der Mutter rasch von dannen, nicht ohne jedoch ein Zauberbuch, das wichtigste seines Meisters, mitzunehmen. Wegen dieser Entwendung verfolgte ihn der Müller mit bitterer Feindschaft.
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 Zunächst ließ er Krabat seine Macht fühlen. Er sprengte, das arme Tier mit Sporen und Gerte zu tollstem Laufe zwingend, durch Wald und Feld, über Hecken und Dorn. Nach langer Hetzjagd gelangt er zu einer Schmiede. Dort hält er an und ersucht den Schmied, auf die Hufe des jungen, noch nicht beschlagen gewesenen Pferdes vier glühende Eisen aufzulegen. Dem Schmied erscheint der Auftrag etwas sonderbar. Er ladet den Reiter ein, die Hufeisen selbst mit auszuwählen.  Zunächst ließ er Krabat seine Macht fühlen. Er sprengte, das arme Tier mit Sporen und Gerte zu tollstem Laufe zwingend, durch Wald und Feld, über Hecken und Dorn. Nach langer Hetzjagd gelangt er zu einer Schmiede. Dort hält er an und ersucht den Schmied, auf die Hufe des jungen, noch nicht beschlagen gewesenen Pferdes vier glühende Eisen aufzulegen. Dem Schmied erscheint der Auftrag etwas sonderbar. Er ladet den Reiter ein, die Hufeisen selbst mit auszuwählen. 
  
-Während beide den Flur betreten, macht sich der Bube des Schmieds mit dem angebundenen, schweißtriefenden Rosse zu schaffen. Da lispelt ihm dasselbe ins Ohr: "Ziehe mir einmal den Zaum über das linke Ohr herunter!" Der Junge ist dazu bereit. Kaum lüftet sich der Halfter, so verschwindet das Pferd, und Krabat erhebt sich in Gestalt einer [[typ:Lerche]] singend in die Lüfte. Es dauert nicht lange, da kommt der alte Zauberer als Stößer ihm nachgeflogen. Als die Lerche gegenüber dem schnelleren Fluge des Raubvogels kein Entkommen sieht, stürzt sie sich herabschießend in einen offenen Brunnen und ist zum Fisch geworden. +Während beide den Flur betreten, macht sich der Bube des Schmieds mit dem angebundenen, schweißtriefenden Rosse zu schaffen. Da lispelt ihm dasselbe ins Ohr: "Ziehe mir einmal den Zaum über das linke Ohr herunter!" Der Junge ist dazu bereit. Kaum lüftet sich der Halfter, so verschwindet das Pferd, und Krabat erhebt sich in Gestalt einer Lerche singend in die Lüfte. Es dauert nicht lange, da kommt der alte Zauberer als Stößer ihm nachgeflogen. Als die Lerche gegenüber dem schnelleren Fluge des Raubvogels kein Entkommen sieht, stürzt sie sich herabschießend in einen offenen Brunnen und ist zum Fisch geworden. 
  
 Eine reine Jungfrau naht sich dem Born, um Wasser zu schöpfen, und o Wunder, der Fisch, den sie erblickt, wird zum goldenen Fingerreif und steckt an ihrer Hand. Freudig bewegt will sie heimeilen, da steht auch schon der weißbärtige Alte vor ihr und bittet sie, ihm den Ring zu verkaufen. Er gibt sich alle nur erdenkliche Mühe und setzt ihr einen fabelhaften Preis. Sie aber bleibt standhaft und behält das Kleinod.  Eine reine Jungfrau naht sich dem Born, um Wasser zu schöpfen, und o Wunder, der Fisch, den sie erblickt, wird zum goldenen Fingerreif und steckt an ihrer Hand. Freudig bewegt will sie heimeilen, da steht auch schon der weißbärtige Alte vor ihr und bittet sie, ihm den Ring zu verkaufen. Er gibt sich alle nur erdenkliche Mühe und setzt ihr einen fabelhaften Preis. Sie aber bleibt standhaft und behält das Kleinod. 
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 ===== Am königlichen Hofe zu Dresden ===== ===== Am königlichen Hofe zu Dresden =====
  
-Nach seiner Heimat Eutrich zurückgekehrt, machte Krabat die erste Bekanntschaft des Landesherrn. Er hütete eben eine Herte Borstenvieh, als [[vip:augustderstarke|August der Starke]] im Wagen dort vorüberfuhr. Wie nach Kommando erhoben sich da auf einmal sämtliche [[typ:schwein|Schweine]] auf die Hinterfüße und paradierten so, kerzengerade stehend, vor dem Könige. +Nach seiner Heimat Eutrich zurückgekehrt, machte Krabat die erste Bekanntschaft des Landesherrn. Er hütete eben eine Herte Borstenvieh, als [[vip:augustderstarke|August der Starke]] im Wagen dort vorüberfuhr. Wie nach Kommando erhoben sich da auf einmal sämtliche Schweine auf die Hinterfüße und paradierten so, kerzengerade stehend, vor dem Könige. 
  
 Letzterer wurde aufmerksam auf den wendischen Eumatos und nahm ihn mit nach [[geo:Dresden]], woselbst man ihn zunächst in der Hofküche beschäftigte. Der Hofkoch war dem alles neugierig beschnüffelnden Lümmel nicht sonderlich gewogen. Als er einmal gerade Nudeln schnitt und Krabat dem schon Ärgerlichen ungelegen in die Quere kam, regnete es Ohrfeigen.  Letzterer wurde aufmerksam auf den wendischen Eumatos und nahm ihn mit nach [[geo:Dresden]], woselbst man ihn zunächst in der Hofküche beschäftigte. Der Hofkoch war dem alles neugierig beschnüffelnden Lümmel nicht sonderlich gewogen. Als er einmal gerade Nudeln schnitt und Krabat dem schon Ärgerlichen ungelegen in die Quere kam, regnete es Ohrfeigen. 
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 Zwischen dem nunmehr zum Gutsherrn gewordenen Krabat und dem Könige entspann sich ein freundschaftliches Verhältnis. Ihm angetragene Stellungen im Staatsdienste nahm der einstige Musketier nicht an; doch blieb er lebensland privater Ratgeber und Beistand seines gnädigen Landesherrn. Als solcher besaß er die Erlaubnis, selbst unangemeldet, an der königlichen Tafel speisen zu dürfen. Davon machte er auch oft Gebrauch. Um 11 Uhr vormittags fuhr er mit seinem Geschirr in Groß-Särchen ab, und Punkt 12 Uhr war er im königlichen Schlosse zu Dresden.  Zwischen dem nunmehr zum Gutsherrn gewordenen Krabat und dem Könige entspann sich ein freundschaftliches Verhältnis. Ihm angetragene Stellungen im Staatsdienste nahm der einstige Musketier nicht an; doch blieb er lebensland privater Ratgeber und Beistand seines gnädigen Landesherrn. Als solcher besaß er die Erlaubnis, selbst unangemeldet, an der königlichen Tafel speisen zu dürfen. Davon machte er auch oft Gebrauch. Um 11 Uhr vormittags fuhr er mit seinem Geschirr in Groß-Särchen ab, und Punkt 12 Uhr war er im königlichen Schlosse zu Dresden. 
  
-Die tolle Fahrt ging über [[geo:kamenz|Kamenz]] und Königsbrück. Im Laufe der Zeit fand der Günstling, welcher für einflußreicher als der erste Minister galt, auch seine Neider. Unter denselben waren zwölf Würdenträger, die sich besonders zurückgesetzt fühlten. Ihr Groll richtete sich jedoch weniger gegen die harmlose Person des Bevorzugten, als gegen den König selber. Sie verschworen sich, den letzteren zu vergiften und zwar mittels einer Tasse Tee. Man wollte dann das Gerücht verbreiten, Majestät sei an einem Schlagflusse plötzlich verschieden. +Die tolle Fahrt ging über Kamenz und [[geo:Königsbrück]]. Im Laufe der Zeit fand der Günstling, welcher für einflußreicher als der erste Minister galt, auch seine Neider. Unter denselben waren zwölf Würdenträger, die sich besonders zurückgesetzt fühlten. Ihr Groll richtete sich jedoch weniger gegen die harmlose Person des Bevorzugten, als gegen den König selber. Sie verschworen sich, den letzteren zu vergiften und zwar mittels einer Tasse Tee. Man wollte dann das Gerücht verbreiten, Majestät sei an einem Schlagflusse plötzlich verschieden. 
  
 Krabat erkannte daheim in Groß-Särchen die hochverräterischen Anschläge, auch die Persönlichkeiten der Verschworenen und die verabredete Zeit des Verbrechens. Das alles verriet ihm sein Zauberspiegel aus Erz. Höchste Eile tat not, denn am nämlichen Abende sollte der Königsmord geschehen. Schnell ließ er anspannen. "Diesmal werde ich selber fahren, " bedeutete er den Kutscher, "setze Dich da hinein in den Wagen. In einer halben Stunde muß ich beim Könige sein." Nun ging es pfeilgeschwind hinaus in die dunkle Herbstnacht. Krabat erkannte daheim in Groß-Särchen die hochverräterischen Anschläge, auch die Persönlichkeiten der Verschworenen und die verabredete Zeit des Verbrechens. Das alles verriet ihm sein Zauberspiegel aus Erz. Höchste Eile tat not, denn am nämlichen Abende sollte der Königsmord geschehen. Schnell ließ er anspannen. "Diesmal werde ich selber fahren, " bedeutete er den Kutscher, "setze Dich da hinein in den Wagen. In einer halben Stunde muß ich beim Könige sein." Nun ging es pfeilgeschwind hinaus in die dunkle Herbstnacht.
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 Nach diesem deutete Krabat durchs Fenster und sprach zu den Festteilnehmern: "Schaut da mal hinaus, was unser Wirt für einen starken Hahn besitzt. Alles stuante, denn letzterer zog über den Marktplatz einen Balken. Zwei Mägde, welche in den Zauber nicht mit eingeschlossen waren, traten darauf in die Stube und sprachen ihre Verwunderung darüber aus, daß alles den Hahn, der nur einen Strohhalm über den Platz zöge, anstaunte. Krabat spielte diesen für ihr Plauern einen argen Schabernack, so daß beide beschämt hinausgingen. Nach diesem deutete Krabat durchs Fenster und sprach zu den Festteilnehmern: "Schaut da mal hinaus, was unser Wirt für einen starken Hahn besitzt. Alles stuante, denn letzterer zog über den Marktplatz einen Balken. Zwei Mägde, welche in den Zauber nicht mit eingeschlossen waren, traten darauf in die Stube und sprachen ihre Verwunderung darüber aus, daß alles den Hahn, der nur einen Strohhalm über den Platz zöge, anstaunte. Krabat spielte diesen für ihr Plauern einen argen Schabernack, so daß beide beschämt hinausgingen.
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 ===== Vom Ende Krabats ===== ===== Vom Ende Krabats =====
  
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 //Quelle: [[autor:alfredmeiche|Alfred Meiche]], [[buch:Sagenbuch des Königreichs Sachsen]], Leipzig 1903, S. 538-550.// //Quelle: [[autor:alfredmeiche|Alfred Meiche]], [[buch:Sagenbuch des Königreichs Sachsen]], Leipzig 1903, S. 538-550.//
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