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sagen:kaiser_heinrich_versucht_die_kaiserin

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-====== Kaiser Heinrich versucht die Kaiserin ====== 
  
-    Gedicht im Cod. pal 525. fol. 78. Cod. pal. 361. fol. 351-354 
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-Der [[vip:heinrichvhrr|König]] nahm da Rath von den Herren, was er mit seines Vaters ([[vip:heinrichivhrr|Kaiser Heinrich IV.]]) Leichnam schaffen oder thun sollte, der war begraben in Sanct Lamprechts Münster zu [[geo:luettich|Ludeke (Lüttich)]]. Sie riethen: daß er ihn ausgrübe und legen ließe in ein ungeweiht Münster, bis daß er seinen Boten nach [[geo:rom|Rom]] gesandt hätte. Also gethan Ende nahm der Kaiser. Dies war [[vip:heinrichvhrr|Kaiser Heinrich der Uebele]]. Er ließ das beste [[typ:pferd|Roß]], das er im Lande fand, binden und in den Rhein werfen, bis es ertrank.  
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-Er ließ einen seinen Mann die [[vip:matilda|Kaiserin]] um ihre Minne bitten. Das war ihr leid. Der Ritter bat sie sehr, da sprach die Fraue: „sie wolle thun, als ihr Herr rathen würde.“  
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-Da dies der Kaiser vernahm, gebärdete er, als er ausreiten wollte; legte des Mannes, der nach seinem Rathe das geworben hatte, Kleider an, und kam des Nachts zu der [[vip:matilda|Kaiserin]]. Die Kaiserin hatte bereit starke Männer in Weibsgewand, die trugen große Knüttel, sie nahmen den Kaiser unter sich und schlugen ihn sehr. Der Kaiser rief, daß er es wäre. Die [[vip:matilda|Kaiserin]] erschrak und sprach: „Herr, ihr habt übel an mir gethan.“  
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-//Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 2, S. 186, 1818// 
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-{{tag>sagen grimm deutschesagen2 heinrichivhrr heinrichvhrr list lüttich matilda}} 
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