sagen:jutta_von_duba
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:jutta_von_duba [2019/12/29 18:02] – ewusch | sagen:jutta_von_duba [2023/03/14 09:50] (aktuell) – gelöscht ewusch | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | ====== Jutta von Duba ====== | ||
| - | Ueber dem Dorfe Rathen in der Nähe der Bastei erblickt man die Burgruine der Veste Altrathen. Diese soll im 10. bis 11. Jahrhundert von den Deutschen durch Sturm ihren alten Bewohnern, den Sorben, entrissen worden und in der Hitze des Kampfes mögen viele der letztern in den nahegelegenen Abgrund, der, weil man in neuerer Zeit hier viele Todtenköpfe und Menschengebeine, | ||
| - | |||
| - | Später gehörte diese Burg den Burggrafen von Dohna und soll zuletzt durch Verheirathung an die von Duba gekommen sein und damals den Namen Riesenstein geführt haben. Einer aus diesem Geschlechte, | ||
| - | |||
| - | Er ließ also einen Maler kommen, um ihr Bildniß zu entwerfen, welches er dem jungen König zuzusenden dachte; allein da jener jung und schön war, so entspann sich sehr bald ein Liebesverhältniß zwischen beiden, welches wider Erwarten dadurch zu einem glücklichen Ausgang geführt, daß, weil es dem Maler gelang, bei einer plötzlich durch das Einschlagen eines Blitzes in der Schloßkapelle ausgebrochenen Feuersbrunst das dort betende Burgfräulein mit Gefahr seines Lebens zu retten, er dafür dieselbe von ihrem Vater zur Gemahlin erhielt. | ||
| - | |||
| - | Nach einer andern Erzählung wäre jedoch jener Maler ein verkappter Rittersmann, | ||
| - | |||
| - | //Quelle: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 168-169 - Zweite verbesserte und vermehrte Auflage - 1874 - Verlag Schönfeld, Dresden// | ||
| - | |||
| - | {{tag> | ||
sagen/jutta_von_duba.1577638963.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
