sagen:johann_von_passau
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| - | ====== Johann von Passau ====== | ||
| - | Luther’s Tisch-Reden. 105. | ||
| - | Prätorius Weltbeschr. I. 357. 358. | ||
| - | Wendunmuth. V. 312. Nr. 256. | ||
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| - | Da nun der Knecht sah, daß solches zweimal nach einander geschah, fraget er den Junkherrn, was es doch sey, daß alle Nacht ein Weibsbild in weißen Kleidern vor sein [[typ: | ||
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| - | Sie antwortet: sie sey seine Hausfrau. Er spricht: „bist du doch gestorben und begraben!“ Da antwortet sie: „ja, ich habe deines Fluchens halben und um deiner Sünden willen sterben müssen, willst du mich aber wieder zu dir haben, so will ich wieder deine Hausfrau werden.“ Er spricht: „ja, wenns nur seyn könnte;“ aber sie bedingt aus und vermahnet ihn, er müsse nicht fluchen, wie er denn einen sonderlichen [[typ: | ||
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| - | Nun begibt sichs, daß einmal der Edelmann Gäste kriegt und nach gehaltener Mahlzeit auf den Abend das Weib einen Pfefferkuchen zum Obst aus einem Kasten holen soll und bleibet lange außen. Da wird der Mann scheltig und fluchet den gewöhnlichen [[typ: | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 153–154, 1816// | ||
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sagen/johann_von_passau.1641917896.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
