sagen:hsw267
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| + | ====== Der goldne Apfel ====== | ||
| + | Mündlich | ||
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| + | Ein Mann aus Heppenheim ging eines Tags gegen Kirschhausen zu. Damals war die Landstraße noch nicht so schön angelegt, wie jetzt, der Wald reichte noch herab bis auf den Weg. Da sah er hart an der Straße auf einem Markstein einen Mann sitzen, der hielt einen Apfel in der Hand und winkte ihm, näher zu kommen. Der Heppenheimer trat auf ihn zu und fragte: "Was willst du denn?", | ||
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| + | In Kirschhausen hatte er Geschäfte, machte sie rasch ab und begab sich auf den Rückweg. Vor dem Ort dachteer des Apfels, zog ihn heraus, holte sein Messer hervor, und wollte den Apfel anschneiden, | ||
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| + | "Wie hat dir mein Apfel geschmeckt?" | ||
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| + | Als er nach Hause kam, zeigte er den goldnen Apfel seiner Frau und seinen Verwandten, erzählte ihnen auch die ganze Geschichte und das war gefehlt. Denn jetzt bestürmten diese alle ihn so sehr mit Bitten, er solle es doch nicht thun, und machten ihm so sehr Angst vor der Sache, daß er es aufgab und nicht hin ging, so daß die drei Jungfrauen unerlöst blieben und jetzt noch droben umwandeln. | ||
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sagen/hsw267.1736265639.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
