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sagen:hsw089

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-====== Die Atzel ======+====== Fuchs und Hund ======
  
-In Niederbeerbach wohnte ein Bauer, der hatte zwei Knechte und die schliefen im Stall. Der eine von ihnen wachte eines Sonntags früher als gewöhnlich auf und bemerktedass der andere sehr ächzte und keuchte. Da weckte er ihn auf und fragte ihn, was ihm fehle.+In der Nähe von Niedernhausen liegt ein Teichdarin wohnt ein Wassergeist.
  
-»Ach«, sagte der andere, »es hat mich auf der Brust gedrückt und gezwickt. Das war der Alb, der mich so oft peinigt und quält.«+Die beiden Dörfer Obern- und Niedernhausen liegen nur einen Büchsenschuss voneinander entfernt und haben deshalb einen gemeinschaftlichen Nachtwächter, der zuerst in Obernhausen die Stunden ausbläst und dann zu demselben Zweck nach dem anderen Ort hinübergeht.
  
-»Wir wollen ihn fangen«sprach der Erste, und das war abgemachte Sache.+Auf diesem Wege begegnete es ihm eine Nachtdassnoch ungefähr 50 Schritte vor Niedernhausen, sein Hund ihm plötzlich erschreckt zwischen die Beine kroch. Er sah sich verwundert um und bemerkte in einiger Entfernung ein Ding gleich einem Fuchs, das am Fuß eines Baumes hockte. Er beschwichtigte seinen Hund und ging nach Niedernhausen und blies die zwölfte Stunde richtig ab. Als er zurückkam, saß dasselbe Ding wieder da. Da ward es ihm denn doch zu arg und er hetzte seinen Hund darauf. Das Ding sprang auf, der Hund ihm nach über Feld und Graben, über Stock und Stein. Umsonst rief und pfiff der Nachtwächter, der Hund kam nicht wieder.
  
-Am folgenden Morgen stand dieser früh auf und der andere tat soals ob er schliefe. Als nun die Mahr kam und ihr Spiel wieder beginnen wollte, da fuhr der Erste mit der Mistgabel über des Zweiten Brust umher. Im selben Augenblick flatterte es und es war, als ob eine Atzel in der Ecke des Kämmerchens schrie. +Nach drei Tagen fand man den Hund ersoffen in jenem Teichdenn der Fuchs war der Wassergeist gewesen.
- +
-»Schlag zu, da ist sie!«, rief der Zweite, aber da schrie die Atzel in der Scheune und immer aus einer andern Ecke heraus, wenn sie ihr nahe zu sein glaubten. Endlich sprang die Atzel aus der Scheune heraus und in den Garten, wo die beiden Burschen sie noch lange mit Flinten verfolgten, um sie zu erschießen. Aber daran war nicht zu denken und sie entwischte ihnen trotz aller Mühe, welche sie sich gaben.+
  
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