sagen:heinrich_mit_dem_goldenen_pfluge
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| - | ====== Heinrich mit dem goldenen Pfluge ====== | ||
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| - | Heinrich ließ darauf einen goldenen [[typ: | ||
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| - | Mittlerweile war der Kaiser aufgewacht, und Heinrich mußte einhalten. Er ging mit seinem Pfluge am Hof, und erinnerte Ludwig an das gegebene Wort. Dieser hielt es auch; wiewohl es ihm leid that, daß er so belistet, und um ein großes Land gebracht worden. Seitdem führte Heinrich den Namen eines Herrn von Ravensburg; denn Ravensburg lag mit im umpflügten Gebiet: da seine Vorfahren blos Herren von Altorf geheißen hatten. | ||
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| - | Als aber Eticho hörte, daß sich sein, Sohn hatte belehnen lassen, machte er sich traurig auf aus Baiern, zog mit zwölfen seiner treusten Diener auf das Gebirg, ließ alle Zugänge sperren, und blieb da bis in sein Lebensende. Späterhin hieß einer seiner Nachfahren, um Gewißheit dieser Sage zu erlangen, die Gräber auf dem Gebirg suchen und die Todtenbeine ausgraben. Da er nun die Wahrheit völlig daran erkannt hatte, ließ er an dem Ort eine Capelle bauen, und sie da zusammen bestatten. | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 2, S. 239-241, 1818// | ||
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