sagen:hamburgsagen58
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| - | ====== Von einem seltenen Meisterstück ====== | ||
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| - | (1464) | ||
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| - | Die Person des Flügge ist geschichtlich; | ||
| - | bleiben. S. Hamb. Chroniken, herausg. von Lappenberg, Heft I. S. 13. Note 4. Die Einflechtung der | ||
| - | vielleicht nicht völlig sagenhaften Verpflichtung des jüngsten Rathsherrn wird man hier wohl am | ||
| - | rechten Ort finden. | ||
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| - | Wer sein Handwerk gründlich versteht und tüchtig betreibt, den muß man loben, und wenn’s der Henker wäre, dessen verzweifelter Kunst man sonst nicht hold ist. | ||
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| - | Das war Claus Flügge, ein Freiknecht von riesiger Körperkraft, | ||
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| - | Und im Volke hieß es: daß wenn zur festgesetzten Stunde einer [[typ: | ||
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| - | Als nun Claus Flügge in seiner Herberge dies vernommen, dachte er: hier blüht dein Waitzen oder nirgends, begab sich stracks zum ältesten Gerichtsherrn und erbot sich zu dem Stücklein, unter der Bedingniß, daß es sein Meisterstück sein sollte, dergestalt, daß ihm der Dienst als Frohn und Büttel zu [[geo: | ||
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| - | Und es ist ein Meisterstück absonderlicher Art gewesen, wie wohl desgleichen die Welt niemalen gesehen hat noch sehen wird. 40 [[typ: | ||
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| - | Claus Flügge hatte sich also zum Meister seiner Kunst und zum wohlbestallten Frohn dieser Stadt durchgeschlagen, | ||
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sagen/hamburgsagen58.1699531083.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
