sagen:hamburgsagen108
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| + | ====== Vom Schweinekrieg ====== | ||
| + | (1660) | ||
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| + | Geschichtlich. Steltzner III. 776. | ||
| + | Die Hamb. und Lüb. Ansprache auf den halben Sachsenwald deducirt Klefeker, | ||
| + | Hamburg. Verordn. und Verfass. X. 249. | ||
| + | Ein Mag. Magnus Gärtner, Hamb. Candidat, ist von 1672–1684 an fünf Orten Prediger gewesen; | ||
| + | von Hövelen, a. a. O. S. 130. lobt Hamburgs Wundärtze. | ||
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| + | Zu einer Zeit, da Alles ringsum endlich einmal in gutem Frieden lebte, und die Hamburger dachten, nun käm’s fortan zu keinem Kriege mehr, und E. E. Rath just 500 Mann von der Miliz mit ehrlichem Abschied und Zehrpfennig abgedankt hatte, da ist abermals ein Krieg ausgebrochen, | ||
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| + | Die Hamburger hatten nämlich seit undenklichen Zeiten die Gerechtsame, | ||
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| + | Der gemeine Mann aber hatte seinen Spaß an dieser Sache, und als die Stadt-Soldaten von ihrem Feldzuge heimkehrten, | ||
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| + | Der vom Gaul gefallene Reitersmann wurde übrigens bald vom Feldscherer wiederum curiret. „Denn (wie ein alter Autor vom damaligen Zustande vermeldet) in Hamburg ist gut wund sein. Und wenn Einer in Schlägereien oder sonst im Hauen, Stechen, Fallen und Stoßen unglücklich verletzt wird und zu Schaden kommt, so kann er von fürtrefflichen Wundärzten genugsame Hülfe finden. Wie dann auch in der Barbierer Officinen Jedermann mit Haar-Abschneiden Bart-Stutzen, | ||
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sagen/hamburgsagen108.1711537785.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
