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sagen:hamburgsagen073

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 === I. Ankündigung === === I. Ankündigung ===
  
-Es war im März 1538, als zu Braunschweig eine Versammlung der Fürsten und Stände des Schmalkaldischen Bundes stattfand, woselbst über evangelische Angelegenheiten geredet und gehandelt wurde. Die Hamburgischen Abgesandten daselbst waren Johann Rodenborg, Bürgermeister; Vincent Moller, Rathmann, und Magister Hermann Rover, Secretarius, nebst Gefolge von Reisigen, 28 Pferde stark. Während solcher Verhandlungen eröffnete nun der gleichfalls anwesende König Christian III. von Dänemark unsern Gesandten, wie er gesonnen sei, auf seiner Heimreise die Stadt Hamburg zu besuchen, nicht nur, um daselbst einige Händel des Dom-Capitels zu schlichten, sondern auch, um die Erb-Huldigung des Raths und der Bürgerschaft entgegen zu nehmen, die seit seiner Thronbesteigung (1533) annoch rückständig sei; worauf unsre Gesandten nicht verfehlten, königlicher Majestät in verbindlichen Worten die ungemeine Freude der Stadt auszudrücken über die frohe Aussicht, Hochdieselben einmal wieder in ihren Mauern zu beherbergen; über den Huldigungs-Punkt jedoch gingen sie vorerst mit weisem Stillschweigen hinweg. Uebrigens berichteten sie sogleich die wichtige königliche Eröffnung an E. E. Rath und sandten Etliche ihres Gefolges damit gen Hamburg.+Es war im März 1538, als zu [[geo:Braunschweig]] eine Versammlung der Fürsten und Stände des Schmalkaldischen Bundes stattfand, woselbst über evangelische Angelegenheiten geredet und gehandelt wurde. Die Hamburgischen Abgesandten daselbst waren Johann Rodenborg, Bürgermeister; Vincent Moller, Rathmann, und Magister Hermann Rover, Secretarius, nebst Gefolge von Reisigen, 28 Pferde stark. Während solcher Verhandlungen eröffnete nun der gleichfalls anwesende [[vip:christianiiidaenemark|König Christian III. von Dänemark]] unsern Gesandten, wie er gesonnen sei, auf seiner Heimreise die Stadt [[geo:Hamburg]] zu besuchen, nicht nur, um daselbst einige Händel des Dom-Capitels zu schlichten, sondern auch, um die Erb-Huldigung des Raths und der Bürgerschaft entgegen zu nehmen, die seit seiner Thronbesteigung (1533) annoch rückständig sei; worauf unsre Gesandten nicht verfehlten, königlicher Majestät in verbindlichen Worten die ungemeine Freude der Stadt auszudrücken über die frohe Aussicht, Hochdieselben einmal wieder in ihren Mauern zu beherbergen; über den Huldigungs-Punkt jedoch gingen sie vorerst mit weisem Stillschweigen hinweg. Uebrigens berichteten sie sogleich die wichtige königliche Eröffnung an E. E. Rath und sandten Etliche ihres Gefolges damit gen Hamburg.
  
  
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 //Quelle: [[autor:beneke|Otto Beneke]]: [[buch:hamburgischesagen|Hamburgische Geschichten und Sagen]]. Hamburg: Perthes-Besser & Mauke, 1854// //Quelle: [[autor:beneke|Otto Beneke]]: [[buch:hamburgischesagen|Hamburgische Geschichten und Sagen]]. Hamburg: Perthes-Besser & Mauke, 1854//
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-{{tag>sagen beneke hamburgischesagen hamburg geschichte 1538 herberge gottesdienst handel v1}}+{{tag>sagen beneke hamburgischesagen hamburg 1538 herberge gottesdienst handel christianiiidaenemark v1}}
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