sagen:hamburgsagen065
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| + | ====== Vom Cardinal Raymundus. Auch vom Hamburger Biere ====== | ||
| + | (1503) | ||
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| + | Geschichtlich, | ||
| + | von Hövelen, Hamb. Hoheit etc. (1668). S. 125. | ||
| + | Ueber das Bier und dessen Arten giebt Schlüter im Tractat von den Erben umständliche Nachricht. | ||
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| + | Zur Zeit, da der Pabst den Cardinal Raymundus als Legaten nach Deutschland geschickt, um allerlei Streitigkeiten zwischen Clerisei und Weltlichkeit zu schlichten, kam derselbe auch nach Hamburg. Die ganze Geistlichkeit, | ||
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| + | Uebrigens hat er sich auch Hamburgs Ergötzlichkeiten gefallen lassen lassen, und Speise und Trank haben ihm wohl behagt. Absonderlich hat er dem schönen Biere zugesprochen, | ||
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| + | O Bier, wie schmeckst du fein,\\ | ||
| + | Wie gerne wärst du Wein.\\ | ||
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| + | Welcher Spruch dann (wie ein alter Historienschreiber beifügt) zumeist die löbliche Brauer-Brüderschaft sehr vergnüget hat, aber auch von E. E. Rath, als Anerkenntniß einer der preiswürdigen Tugenden dieser guten Stadt, mit nicht geringer Gemüthsbewegung vernommen ist, maaßen solch Cardinals-Wort dem Hamburger Biere eine unvergängliche Ehre gezollet. | ||
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| + | Das Bier aber war dazumal bei aller Trefflichkeit so billig zu kaufen, daß ein Gebräu von 47 Tonnen nicht mehr denn 46–47 [M.]((lübische Mark)) galt. Von diesem Hamburger Biere sagen damalige Schriftsteller: | ||
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sagen/hamburgsagen065.1711537045.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
