sagen:hamburgsagen053
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| + | ====== Von einem geschickten Hamburger Kröpel ====== | ||
| + | (1430) | ||
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| + | Nach handschriftl. Chroniken und dem gedruckten histor. Bericht der etc. Stadt Hamburg (1770), | ||
| + | woselbst der Kröpel ein Schüler genannt wird. | ||
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| + | Wie er geheißen hat, das weiß man nicht mehr, vielleicht Kröpelin; aber ein geschickter Mensch ist er gewesen, der mit seinen zwei Füßen mehr konnte, als Mancher kaum mit Händen und Füßen zusammen. Ein Hamburger Stadtkind kann er nicht gewesen sein, weil man binnen der Stadt von Altersher hat keine Schweine halten dürfen, ihm aber, da er noch als Kind vor seiner Eltern Hause gespielet, eine grimmige Sau beide Hände und die Unterarme abgebissen und aufgefressen hat. Wird also wohl bei St. Jürgen oder da herum gebürtig gewesen sein. Der also hat früh bei sich gedacht: zeitlebens in den Schoos die Hände legen, das kann ich nicht, denn ich hab’ keine; zum Betteln sind die Arme auch zu kurz; darum will ich sehen, ob die Füße allein zum Gehen und Stehen gemacht sind. Hat darauf diese Gliedmaßen wacker geübt, und hat sie so fix und fertig brauchen gelernt, daß er sich damit in mehr als einer Profession reichlich nähren konnte. Man sollte glauben, höchstens als Tanzmeister, | ||
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sagen/hamburgsagen053.1711531550.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
