sagen:hamburgsagen030
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| + | ====== Das helle Haus und das heiße Haus ====== | ||
| + | (1281) | ||
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| + | Nach Chroniken. | ||
| + | Die Feuersbrunst hat nach Lappenberg, Hamb. Urkundenbuch No. 818, erst 1284 stattgefunden. | ||
| + | So auch Tratziger’s Chronik; s. a. Steltzner I. 205. | ||
| + | Das heele Haus kann auch das ganz, unversehrt gebliebene Haus heißen. | ||
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| + | Im Jahre 1281 am St. Thomas-Tage, | ||
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| + | Als in genanntem Jahre der neue Krahn gebaut wurde, kam diese Hehl-Einrichtung in die daneben stehende Waage, in einen Raum, der „Archely-Kammer“ hieß. Andere aber sagen, dies einzig stehengebliebene helle Haus habe in der Bohnenstraße gestanden und später einem Bürger Namens Kahle zugehört. | ||
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| + | Wieder Andere wissen Nichts von dem hellen Hause, wohl aber von einem heißen Hause. Es sei dies ein stattliches Gebäude gewesen, welches in der großen Feuersbrunst einzig unversehrt geblieben. Aber so ungeheuer sei der Brand und die Gluth gewesen, daß noch nach Jahren, als längst die Stadt rings umher wieder aufgebauet, die Mauern, Steine und Ziegel dieses alten Hauses sich gänz heiß hätten anfühlen lassen, weshalb man dasselbe nie anders als das heiße Haus genannt habe. | ||
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| + | Die Hamburger aber, wie sie’s selbst bei den verderblichsten Feuerbrünsten noch jetzt im Brauch haben, verloren keinen Augenblick den Kopf oder den Muth, und begannen alsbald den Neubau. Anfangs wollten die Vögte der Holsteinischen Grafen, vermuthlich aus freundnachbarlicher Gesinnung, den Hamburgern kein Holz zum Bauen verkaufen oder wegführen lassen, aber als ihre Heeren, die Grafen Adolf, Johann und Albrecht, sich den Hamburgern freundwillig bezeigten und ihnen ihre Anerkennung der kostbaren Privilegien Kaisers Friedrichs I. glorreichen Angedenkens, | ||
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