sagen:hamburgsagen027
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| + | ====== Das alte Harvestehude ====== | ||
| + | (1245–1295) | ||
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| + | Zum Theil nach Urkunden. Irrig wird die Gräfin hie und da eine geborene Markgräfin | ||
| + | von Brandenburg genannt. Zimmermann Chronik 134. – von Heß Topographie III. 61. | ||
| + | Hude kann Landungsplatz bedeuten, wie Weidehutung; | ||
| + | Lappenberg, Lorich’s Elbcharte S. 67. | ||
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| + | Zu Graf Adolf IV. Zeiten lag mitten auf dem damals theils unbebauten, theils waldigen Landstriche, | ||
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| + | Daselbst stiftete Adolfs’s Gemahlin, die fromme Gräfin Heilwig (aus dem edeln Hause von der Lippe), ein Cisterzienser Nonnenkloster, | ||
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| + | Weil sich nun aber später zeigte, daß die Lage dieses Klosters an der Elbe nicht nur feindlichen Angriffen sehr ausgesetzt, sondern auch wegen der Nähe des städtischen und Hafen-Verkehrs wenig erbaulich und beschaulich war, wodurch den frommen Nonnen manch weltlich Aergerniß bereitet wurde, so brach man Ao. 1295 dies Gebäude ganz ab, und baute das Kloster in dem schönen friedlichen Thal an der Alster vor Eppendorf wieder auf, wo es den Namen Frauenthal oder Jungfrauenthal erhielt. Ein altes Siegel des Klosters, von großer ovaler Form, zeigt den auf dem Himmelsthron sitzenden Heiland, die Umschrift lauter: „Sigillum Ancilliarum Christi in Valle Virginum“. d. h. Siegel der Mägde Christi im Jungfrauenthal. Ein kleineres, auch ovales, ersichtlich noch viel älteres „Sigillum Abbatissae Vallis Virginum“ zeigt die heilige Jungfrau Maria mit dem Christuskinde, | ||
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| + | In der Zeiten Lauf verschwand das alte Dorf Herwerdeshude an der [[region: | ||
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| + | Das [[kirche: | ||
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| + | Wie hat sich dort so Vieles verändert! Der anmuthige Bach, auf dessen grüne Ufer Heilwig’s Cisterzienserinnen blickten, den wir später noch als einen nützlichen Pepermöhlenbeek, | ||
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