sagen:hamburgsagen026
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Nächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:hamburgsagen026 [2024/03/27 09:49] – angelegt ewusch | sagen:hamburgsagen026 [2025/01/30 17:53] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 3: | Zeile 3: | ||
| [[sagen: | [[sagen: | ||
| + | ====== Graf Adolf IV. als Mönch ====== | ||
| + | (1239–1261) | ||
| + | |||
| + | Der Schauplatz der Geschichte mit dem Milchtopf wird nach Heimreich’s Chronik von den | ||
| + | meisten Erzählern nach Kiel verlegt. So auch (nach dem Presbyter Brem. bei Westphalen | ||
| + | Monum. ined. III. 49) von Müllenhoff Schlesw. Holst. Sagen 16. 17, welcher jedoch in | ||
| + | der Anmerkung nach Hamburg hinweist. – Das erwähnte Bild ist in den älteren Hamb. | ||
| + | Geschichtsbüchern gewöhnlich beigegeben – Unbegreiflich unrichtig ist Adolph IV. übrigens | ||
| + | von von Heß aufgefaßt (Topographie I. 286. 87). Besser schildert ihn Zimmermann, | ||
| + | Chronik 129–134, woselbst die Inschrift, welche E. Oberalten dem Bilde des Grafen | ||
| + | im Klostersaale etwa 1818 beifügen ließen. | ||
| + | |||
| + | Als nun Alles vollbracht war, was Graf Adolf noch zur Erfüllung seines weltlichen Berufes nothwendig fand, da that er noch zum Beschluß, ehe er ins Kloster ging, einen ritterlichen Kriegszug nach den Ufern der Düna, um den Deutschen Schwert-Rittern in ihrer Bedrängniß beizustehen (1238). Dann aber, heimgekehrt, | ||
| + | |||
| + | Seinen Söhnen Johann I. und Gerhard I. (den Grafen Hans und Gerd, wie die Holsteinischen Volkssagen sie nennen) übergab er im Sommer 1239 seine Lande zur gerechten und segensreichen Regierung. Dann, am 13. August desselben Jahres, trat er mit zweien getreuen Rittern, Herren von Ghikow, in das von ihm gestiftete Marien-Magdalenen-Kloster zu Hamburg (in derselben Stadt, vor deren Thoren er als Fürst und gebietender Herr gestanden, bei deren Domstift sein Bruder Bruno die höchste geistliche Würde als Probst bekleidete), | ||
| + | |||
| + | So hat er sein Gelübde treulich erfüllt, hat Almosen erbettelt, um davon neue Klöster und Kirchen zu bauen, – er hatte ja nichts mehr zu verschenken, | ||
| + | |||
| + | Ein altes Bild in unserm Kloster stellt ihn als Leiche, von Engeln umschwebt, im offnen Sarge liegend, dar; das härene Mönchsgewand, | ||
| + | |||
| + | //Quelle: [[autor: | ||
| + | ---- | ||
| + | {{tag> | ||
sagen/hamburgsagen026.1711529358.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
