sagen:hamburgsagen025
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| + | ====== Die blauen Süstern ====== | ||
| + | (1233) | ||
| + | von Heß, Topographie I. 329. 333. | ||
| + | Steltzner I. 153. | ||
| + | Archival-Notizen. | ||
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| + | Ferner hat der fromme Graf Adolf IV. eine neue Stiftung in Hamburg gemacht, den Convent für zwanzig Nonnen vom Orden der Beguinen. Dazu schenkte er ein Haus und Grundstück in der heutigen Steinstraße, | ||
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| + | Die Klosterschwestern des Convents nannte das Volk von der Farbe ihrer Ordenstracht die blauen Süstern. Um 1360 müssen sie sich’s zur Nachtzeit etwas bequem gemacht haben, und nicht ohne einiges Geräusch und einzeln schlafen gegangen sein, denn in einer Haus-Ordnung von diesem Jahre schrieb ihr Oberherr, der Erzbischof Gottfried von Bremen, ausdrücklich vor: daß sie ihr Ordenskleid beim Schlafengehen nicht ablegen, auch sich einander durch Lärmen nicht beunruhigen, | ||
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| + | Wenn ein armer Sünder zur Hinrichtung hinausgeführt wird und durch die Steinstraße kommt, so erhält er nach altem Gebrauch allemal beim Convent von den blauen Süstern den letzten Labetrunk, den ihm sonst die Ehrwürdige Mesterin an der Spitze ihrer Jungfrauen-Schaar mit einem aufrichtigen „helf’ Gott“ überreichte. | ||
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sagen/hamburgsagen025.1711529349.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
