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sagen:hamburgsagen021

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 Und der Hügel, darauf diese Veste gestanden, blieb mit einigen Steinhaufen noch lange Jahre so wüst liegen. Nach und nach trugen die benachbarten Leute die Steine fort, wenn sie deren etwa benöthigt waren. Und die Sage ging, daß der Graf von Orlamünde große Schätze, darunter die 1500 Mark Silbers, welche die Hamburger ihm für die Freiheit ihrer Stadt gegeben hätten, im Innern des Berges vergraben habe, die noch nicht gehoben seien; es hieß auch, daß es dort spukte oder spökelte, wie man’s auch nennt, nämlich, daß nächtlicher Weile allerlei gespenstische Gestalten auf dem Berge säßen, etwa die Hüter des Schatzes oder die Geister der hier bei Erstürmung der Burg erschlagenen räuberischen Dänen, die das umliegende Land gedrangsalt hatten und nun keine Ruhe im ungeweihten Grabe haben möchten. Vielleicht waren es auch nur Schatzgräber, die mit Wünschelruthe und anderem Zaubergeräth ihr Glück versuchen wollten, und sich gern, wie solche nächtige Gesellen lieben, mit spukhaftem, gespenstischem Wesen umhüllten. Genug, der wüste Berg bekam daher den Namen „Spökelberg,“ den er noch jetzt trägt. – Der uralte Kaufschilling für Hamburgs Befreiung von der Fremdherrschaft mag noch darin vergraben liegen.      Und der Hügel, darauf diese Veste gestanden, blieb mit einigen Steinhaufen noch lange Jahre so wüst liegen. Nach und nach trugen die benachbarten Leute die Steine fort, wenn sie deren etwa benöthigt waren. Und die Sage ging, daß der Graf von Orlamünde große Schätze, darunter die 1500 Mark Silbers, welche die Hamburger ihm für die Freiheit ihrer Stadt gegeben hätten, im Innern des Berges vergraben habe, die noch nicht gehoben seien; es hieß auch, daß es dort spukte oder spökelte, wie man’s auch nennt, nämlich, daß nächtlicher Weile allerlei gespenstische Gestalten auf dem Berge säßen, etwa die Hüter des Schatzes oder die Geister der hier bei Erstürmung der Burg erschlagenen räuberischen Dänen, die das umliegende Land gedrangsalt hatten und nun keine Ruhe im ungeweihten Grabe haben möchten. Vielleicht waren es auch nur Schatzgräber, die mit Wünschelruthe und anderem Zaubergeräth ihr Glück versuchen wollten, und sich gern, wie solche nächtige Gesellen lieben, mit spukhaftem, gespenstischem Wesen umhüllten. Genug, der wüste Berg bekam daher den Namen „Spökelberg,“ den er noch jetzt trägt. – Der uralte Kaufschilling für Hamburgs Befreiung von der Fremdherrschaft mag noch darin vergraben liegen.     
  
-//Quelle: [[autor:beneke|Otto Beneke]]: [[buch:hamburgischesagen|Hamburgische Geschichten und Sagen]]. Hamburg: Perthes-Besser & Mauke, 1854; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Beneke_Hamburgische_Geschichten_und_Sagen_055.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 17.8.2016)]]//+//Quelle: [[autor:beneke|Otto Beneke]]: [[buch:hamburgischesagen|Hamburgische Geschichten und Sagen]]. Hamburg: Perthes-Besser & Mauke, 1854//
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sagen/hamburgsagen021.1711529266.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)