sagen:hamburgsagen017
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| + | ====== Die Rüstung des Fürsten Primislav ====== | ||
| + | (1138) | ||
| + | Curio, Hamb. Chronik 25. – Sam. Buchholtz: Heinrich Badewide. 1754. | ||
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| + | Zur Zeit als Graf Adolf II. in schweren Kriegesnöthen wegen seiner dem Sachsen-Herzoge Heinrich bewiesenen Lehnstreue von dem Brandenburgischen Markgrafen Albrecht dem Bären seiner Holsteinischen Lande beraubt war, herrschte des Letzteren((Anmerkungen (Wikisource) Vorlage: | ||
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| + | Graf Adolf II. aber, der rechtmäßige Oberherr, kam im Jahre 1139 wieder mit dem Herzoge ins Land, dem alsbald sein Sohn Heinrich der Löwe folgte. Und Adolf hat fortan als ein eben so tapferer als weiser und trefflicher Fürst regiert, mit gleicher Kraft wie Milde. Er war auch ein gelehrter Herr, der das Lateinische und Wendische eben so gut verstand, als das Deutsche. Für Hamburgs Wohlfahrt war er eifrig besorgt und förderte Handel und städtische Gewerbe. Und im Jahre 1152 verschaffte er’s den Gewandschneidern und Kramern, daß Heinrich der Löwe sie als privilegirte Gilden und Zünfte anerkannte, imgleichen, daß der Kaiser dieselben bestätigte. Darnach, 1164, hat er auf einem Kriegszuge Heinrichs gegen die Wenden, in der Schlacht bei Demmin, sein thatenreiches Leben geendet, worauf sein Körper nach Minden gebracht und im dortigen Dom bestattet worden ist. | ||
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