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sagen:grimmds2-575

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-Während einst [[vip:heinrichivhrr|Kaiser Heinrich]] sein Hoflager auf der Burg bei [[geo:Wallhausen]] in der [[region:goldeneaue|goldenen Aue]] hatte, bat sich einer seiner Mannen von ihm eine Stück Feld zum Eigenthum aus, das an die [[region:goldeneaue|goldene Aue]] gränzte und so groß wäre, daß er es mit einem [[lex:Scheffel]] Gerste umsäen könnte. Der Kaiser, weil er den [[vip:hoyer_von_mansfeld|Ritter]] seiner Tapferkeit wegen liebte, bewilligte ihm die Bitte, ohne sich zu bedenken. Dieser nahem einen [[lex:Scheffel]] [[typ:Gerste]], und umsäte damit die Gränzen der nachmaligen Grafschaft Mannsfeld.+Während einst [[vip:heinrichivhrr|Kaiser Heinrich]] sein Hoflager auf der Burg bei [[geo:Wallhausen]] in der [[region:goldeneaue|goldenen Aue]] hatte, bat sich einer seiner Mannen von ihm eine Stück Feld zum Eigenthum aus, das an die goldene Aue gränzte und so groß wäre, daß er es mit einem [[lex:Scheffel]] Gerste umsäen könnte. Der Kaiser, weil er den [[vip:hoyervonmansfeld|Ritter]] seiner Tapferkeit wegen liebte, bewilligte ihm die Bitte, ohne sich zu bedenken. Dieser nahem einen Scheffel Gerste, und umsäte damit die Gränzen der nachmaligen Grafschaft Mannsfeld.
  
-Doch dies erregte den [[typ:Neid]] der übrigen Mannen, und sie hinterbrachten dem Kaiser, daß seine Gnade durch seine falsche Deutung gemißbraucht worden. Aber der Kaiser antwortete lachend: „gesagt ist gesagt! Das ist des Mannes Feld!“ Daher der Name [[familie:vonmansfeld|Mannsfeld]], und in dem Gräflichen [[typ:Wappen]] die Gerstenkörner, welche die Wappenkünstler Wecken nennen. +Doch dies erregte den Neid der übrigen Mannen, und sie hinterbrachten dem Kaiser, daß seine Gnade durch seine falsche Deutung gemißbraucht worden. Aber der Kaiser antwortete lachend: „gesagt ist gesagt! Das ist des Mannes Feld!“ Daher der Name [[familie:vonmansfeld|Mannsfeld]], und in dem Gräflichen Wappen die Gerstenkörner, welche die Wappenkünstler Wecken nennen. 
  
 //Quellen: // //Quellen: //
   * //[[autor:grimm|Brüder Grimm]], [[buch:grimmds|Deutsche Sagen]], Band 2, S. 365, 1818//   * //[[autor:grimm|Brüder Grimm]], [[buch:grimmds|Deutsche Sagen]], Band 2, S. 365, 1818//
-  * //[[https://de.wikisource.org/wiki/Deutsche_Sagen_(Br%C3%BCder_Grimm,_Band_1)|Wikisource]]// 
  
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sagen/grimmds2-575.1696939207.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)